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Analysen - Nebenwerte
24.10.2003
Gericom reduzieren
Erste Bank

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Die Analysten von Erste Bank stufen die Aktie von Gericom (ISIN AT0000729108/ WKN 565773) mit "reduzieren" ein.

Der Notebookspezialist habe Anfang der Woche mit der Bekanntgabe der vorläufigen Umsatzzahlen für das dritte Quartal 2003 überrascht. Aufgrund des sich noch ausgeweiteten Preisdrucks im Notebooksegment sowie einer auch in den Sommermonaten gegebenen Kaufzurückhaltung bei den Endkunden gehe Gericom für das 3Q/03 von einem deutlich unter den Vorjahresvergleichszahlen liegenden Umsatz von 90 Mio. Euro (3Q/02: EUR 133.9 Mio.) aus.

Noch keine Angaben seien bezüglich der Ergebnisentwicklung gemacht worden. Man erwarte jedoch, dass die Margen angesichts des Wettbewerbs auch im dritten Quartal weiterhin schwach sein würden. Erfreulich zeige sich der bekannt gegebene Auftragsstand Ende September, der mit 114,4 Mio. Euro rund 20% über dem Vorjahreswert liege.

In Hinblick auf den Auftragsstand sei Gericom zuversichtlich, für das Gesamtjahr 2003 einen Umsatz von rund EUR 500 Mio. zu erwirtschaften. Basierend auf diesem Ausblick müsse beim Umsatz für 4Q/03 - trotz des höheren Auftragsstands - somit aber ebenfalls von einem Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ausgegangen werden.

Angesichts des auch weiterhin bestehenden starken Wettbewerbs im Hauptsegment Notebook erwarte man keine signifikante Veränderung der derzeit schwierigen Situation des Unternehmens.

Die Analysten von Erste Bank empfehlen, die Aktie von Gericom zu reduzieren.


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