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Analysen - Ausland
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20.10.2003
Royal Bank of Scotland attraktiv
Geldbrief
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Nach Ansicht der Wertpapierexperten vom Börsenbrief "Geldbrief" ist die Aktie von Royal Bank of Scotland (ISIN GB0007547838/ WKN 865142) attraktiv.
Derzeit sei der Bankensektor eine der heißesten Branchen in Europa. Ohne Zweifel gehöre die Royal Bank of Scotland (RBOS) zu den treibenden Kräften der aktuellen Konsolidierungswelle. Mit der Akquisition der irischen Bank First Active für 887 Mio. Euro fordere sie die Bank of Ireland sowie Allied Irish Banks heraus. Gemeinsam mit der bisherigen Tochter Ulster Bank entstehe nach dem Kauf die zweitgrößte irische Hypothekenbank sowie die drittgrößte Bank im Privatkundengeschäft. Mit einer 3,5-prozentigen Wachstumsrate des Bruttoinlandsproduktes stehe Irland in der EU einsam an der Spitze und sei somit auch für Banken ein attraktiver Markt.
Der Expansionshunger der Briten sei offenbar aber noch nicht gestillt. Mit dem Erwerb der Schweizer Privatbank Bank von Ernst verstärke die RBOS sich auch im Geschäft mit vermögenden Privatkunden in Zentraleuropa.
Diese schlüssige und konsequente Akquisitionsstrategie in ausgewählten Märkten mache die Aktie weiterhin zu einer Top-Anlage im europäischen Finanzsektor.
Anleger sollten nach Meinung der Experten vom "Geldbrief" versuchen, bei der Aktie der Royal Bank of Scotland mit einem Abstauberlimit knapp unter 23 Euro zum Zuge zu kommen.
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