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Analysen - Ausland
15.10.2003
AstraZeneca untergewichten
Helaba Trust

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Die Experten von Helaba Trust stufen den Titel von AstraZeneca (ISIN GB0009895292/ WKN 886455) unverändert mit "untergewichten" ein.

Der am 23.10. anstehende Q3-Bericht könnte möglicherweise enttäuschend ausfallen. Nach Erachten der Experten sollten dabei, trotz positiver Währungseffekte, die Gewinne nur um 1% gegenüber dem Vorjahr gestiegen sein. Auf organischer Basis dürfte das 3. Quartal (-3%) an das mäßige 2. Quartal (-4%) angeknüpft haben. Aufgrund eines höheren Vertriebsaufwands sowie eines schlechteren Produkt-Mix (trotz reduzierter Herstellungskosten) dürfte sich das EBIT um 14% verringert haben. Die Marge sollte daher mit 18,4% (VJ: 21,5%) sogar unter das Niveau vom 2. Quartal (20%) gefallen sein. Dank gestiegener Zinserträge sowie Aktienrückkäufen werde sich das Ergebnis je Aktie etwas weniger um 10% auf 0,35 USD verringert haben.

Der Kursverlauf der Aktie werde aktuell von der positiven Entwicklung diverser junger Arzneien bestimmt. Mit Blick auf erhebliche Risiken, voraussichtlich noch einige Quartale mit rückläufigen Gewinnen sowie die stattliche Bewertung würden die Experten dies jedoch als nicht gerechtfertigt ansehen. Gerade das seit September weiter schwächere Umfeld in den USA, für die Magen-Darm-Medikamente Prilosec und Nexium (US-Erlöse im 3. Quartal ungefähr 770 Mio. USD) sollte wieder stärker im Rampenlicht stehen.

Trotz Fortschritte in der Portfoliotransformation raten die Experten von Helaba Trust weiterhin zu einer Untergewichtung der AstraZeneca-Aktie.


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