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Analysen - Ausland
26.09.2003
Bank Austria Creditanstalt halten
Erste Bank

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Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktie von Bank Austria Creditanstalt (ISIN AT0000995006/ WKN 813030) mit "halten" ein.

Donnerstag sei Tag der Entscheidung im Privatisierungsverfahren um die ungarische Postabank gewesen. Erste Bank, Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) und GE Capital hätten bindende Angebote gelegt. Die Entscheidung sei auf den Höchstbieter Erste Bank gefallen.

Die BA-CA habe HUF 85,1 Mrd. geboten (umgerechnet etwa EUR 335 Mio.), was einem Kurs/Buchwertverhältnis von 2,35 entspreche. Wie in der Erstanalyse der Analysten zur BA-CA erwähnt, sei die Postabank die letzte große zur Privatisierung anstehende Retailbank in Ungarn gewesen. Weitere Akquisitionsmöglichkeiten könnten sich allenfalls in einer Sekundärwelle - sprich dem Rückzug anderer ausländischer Banken, die nicht die gewünschte Marktposition erreicht hätten - auftun.

Man sehe die Niederlage der BA-CA im Rennen um die Postabank für die Aktie neutral: Die Postabank-Privatisierung sei zwar die vorläufig letzte große Chance gewesen, sich im ungarisches Markt verstärkt als Retailbank zu positionieren, allerdings denke man, dass ein Zuschlag der eher bescheidenen Kapitalausstattung der HVB Gruppe ohnehin nicht gut getan hätte.

Für Ende September sei das Zweitlisting der BA-CA Aktie in Warschau geplant. Bei Ankündigung des Listings und aufgrund der Tatsache, dass bereits bestehende und in Wien gehandelte Aktien in Warschau zugelassen werden sollten, habe der Kurs stark positiv reagiert, habe sich mittlerweile aber wieder dem Kursziel von EUR 30 angenähert. Man erwarte mit Beginn des Listing kurzfristig wieder einen Kursanstieg, mittelfristig sehe man die Aktie aber nach wie vor bei EUR 30 fair bewertet.

Die Analysten der Erste Bank empfehlen die Aktie von Bank Austria Creditanstalt zu halten.



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