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Analysen - Ausland
18.09.2003
PetroChina "sell"
Merrill Lynch

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Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch raten den Investoren auch weiterhin dazu, die Aktie von PetroChina (ISIN US71646E1001/ WKN 936983), einem Ölkonzern aus Hong Kong, zu verkaufen.

Eine ganze Reihe von negativen Ereignissen bereits PetroChina in Kombination mit den sinkenden Ölpreisen derzeit Kopfzerbrechen. Zum einen habe die chinesische Regierung die Gaspreise auf der West-Ost Pipeline von 1,29 Rin Min Bi pro Kubikmeter auf 1,27 Rin Min Bi (-1,5%) gesenkt. Zum anderen könne die russische Pipeline wohl erst mit Verspätung in Betrieb gehen. Die Verringerung des Gaspreises seitens der chinesischen Regierung sei sicherlich ein Schritt in eine gute Richtung, doch falle die Ermäßigung nach Ansicht der Experten zu gering aus, um Kunden zu gewinnen.

Das Projekt stecke außerdem in Schwierigkeiten, da noch keine Abnahmeverträge mit chinesischen oder internationalen Kunden abgeschlossen worden seien. Dies bestätige den Eindruck der Analysten, dass der Bau der West-Ost Pipeline eher national-politischen als wirtschaftlichen Interessen folge. Im Falle des russischen Pipeline Projektes müsse eventuell sogar die Route geändert werden. Die operativen Kosten von PetroChina seien also steigend, während die Ölpreise im letzten Monat um mindestens 4 USD pro Barrel zurückgegangen seien. Das EPS des Konzerns werde in den Finanzjahren 2003 und 2004 bei 0,30 bzw. 0,22 Hong Kong Dollar erwartet.

Im Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft raten die Börsenexperten von Merrill Lynch dazu, die hochvolatile Aktie von PetroChina zu verkaufen.


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