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Analysen - Ausland
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02.09.2003
Bristol-Myers Squibb neutral
Merrill Lynch
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Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch bewerten die Aktie des US-amerikanischen Pharmaunternehmens Bristol-Myers Squibb (ISIN US1101221083/ WKN 850501) nach wie vor mit "neutral".
Bristol-Myers Squibb habe Garenoxacin zu seinem ursprünglichen Hersteller Toyama zurücktransferiert. Da die Analysten von Merrill Lynch von diesem Produkt ohnehin nicht viel erwartet hätten, würden sie dies nicht als beachtenswertes Ereignis einstufen. Die Verkaufsprognose für Garenoxacin habe bei bedeutungslosen 60 Mio. USD in 2005, 140 Mio. USD in 2006,180 Mio. USD in 2007 und 200 Mio. USD in 2008 gelegen, die nun aus dem Modell entfernt würden. Man erinnere die Investoren daran, dass sich das Erscheinen des Produktes aus ungenannten Gründen verzögert habe.
Mitte 2002 habe das Unternehmens angekündigt, dass es für Ende 2002 einen Zulassungsantrag bei der Food and Drug Association der US-Regierung (FDA) stellen werde. Dieser Antrag habe sich verzögert und sei bisher nicht erfolgt. Das könne daran liegen, dass die FDA eine sehr große Sicherheitshürde für die Zulassung von Quinolen-Antibiotika aufgestellt habe, da dieser Wirkstoff kardiovaskulare Nebenwirkungen aufweise. Außerdem sei die FDA wohl wegen möglicher Antibiotika-Resistenzen besorgt. Die EPS-Prognose für 2003 und 2004 liege bei 1,65 und 1,67 USD respektive.
Vor diesem Hintergrund halten die Börsenexperten von Merrill Lynch weiterhin an ihrer neutralen Bewertung der überdurchschnittlich volatilen Aktie von Bristol-Myers Squibb fest.
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