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Analysen - Ausland
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02.09.2003
Erste Bank übergewichten
Raiffeisen Centrobank
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stufen die Aktie der Erste Bank (ISIN AT0000652011/ WKN 909943) mit übergewichten ein.
Das Betriebsergebnis sei um 16,7% auf 676,9 Mio. EUR gestiegen, wobei 59% des Betriebsergebnisses auf das Österreich Segment und 35% auf Zentraleuropa entfallen seien. Die Betriebseinnahmen hätten sich um 6,6% auf 1,9 Mrd. EUR erhöht, wobei das Nettozinsergebnis absolut und das Handelsergebnis relativ die stärksten Zuwächse geleistet hätten. Die Erste Bank habe im 2. Quartal besonders von der positiven Entwicklung an den Renten- und Aktienmärkten profitiert. Die Betriebsaufwendungen seien um 1,6% auf 1,2 Mrd. EUR gestiegen, worin sich das konsequente Kostenmanagement der Erste Bank widerspiegle.
Das Management erwarte zumindest einen zweistelligen Anstieg im Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr. Das mittelfristige Ziel eines Jahresüberschusses von ca. 500 Mio. EUR im Jahr 2005 bleibe weiter aufrecht. Die Analysten würden nach Vorlage der Halbjahreszahlen ihre Gewinnschätzungen (Basis: Erste Bank Gruppe) erhöhen. EPS 2003e: 5,45 EUR (alt: 5,17 EUR), EPS 2004e: 7,10 EUR (alt: 6,43 EUR); EPS 2005e: 7,99 EUR. Im Vergleich zur Peer Group zeige die Erste Bank Bewertungsaufschläge von 10% bis 20%.
Aufgrund der höheren Gewinnwachstumsraten und des positiven Ausblicks sehen die Analysten der Raiffeisen Centrobank diesen Aufschlag als gerechtfertigt an und bestätigten ihre "übergewichten" Empfehlung für die Erste Bank-Aktie.
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