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Analysen - Ausland
02.09.2003
Computer Sciences kaufen
Performaxx-Anlegerbrief

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Mit einem Kurspotential von 55 USD empfehlen die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief" die Computer Sciences-Aktie (ISIN US2053631048/ WKN 855862) zum Kauf.

Nicht nur das Barron’s-Magazin sei unlängst auf Computer Sciences aufmerksam geworden. Die Wachstumsaussichten des IT-Unternehmens hätten sich in den letzten Quartalen stetig verbessert und sie würden es weiterhin tun. Im Vergleich zur Konkurrenz sei Computer Science darüber hinaus nicht mal teuer. Just in diesem Monat feiere Computer Sciences (US-Kürzel: CSC) seinen 40-jährigen Geburtstag hinsichtlich seiner Börsennotierung. Seit 1968 wiederum befinde sich CSC unter diesem Kürzel an der New York Stock Exchange - seitdem sei die Aktienzahl fünf Mal gesplittet worden.

Mit weltweit fast 100.000 Mitarbeitern helfe das Unternehmen aus El Segundo, Kalifornien, bei Umsetzungen von IT-Lösungen, was Consulting, Outsourcing und Systemintegrationen in großem Maßstab beinhalte. Der Umsatz der mit diesem Programm eingefahrenen Dienstleistungen habe sich in den letzten 12 Monaten (also einschließlich der ersten beiden Quartale 2003) auf über 12 Mrd. USD summiert.

Präsident und CEO Van B. Honeycutt sei schon seit 1975 im Unternehmen und habe den steilen Aufstieg aus Gründerzeiten zu einem Fortune-500-Konzern selbst miterlebt und mitgetragen. Im Bereich E-Business und Outsourcing stehe sein Name für einen nicht unwesentlichen Teil des Erfolgs und der Weiterentwicklung von Computer Sciences.

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das bei CSC am 30.6. ende, hätten die Kalifornier einen Umsatzanstieg um stattliche 29% auf 3,55 Mrd. USD gemeldet. Die Erlöse aus Geschäften mit Regierungsaufträgen hätten sich sogar 87% in die Höhe katapultiert und sich als Hauptträger des starken Zuwachses erwiesen. Erstmals in der Unternehmensgeschichte hätten die Regierungsaufträge die Marke von 1 Mrd. USD überstiegen und somit über 40% der Gesamtumsätze bei CSC gestellt. Das Europageschäft wiederum sei durch den für US-Unternehmen günstigeren, schwächeren Dollar angetrieben worden. Währungsbereinigt wäre es ein Plus von 23% bei den Umsätzen des letzten Quartals gewesen.

Trotz Einmalbelastung infolge einer der Dyn-Corp-Übernahme in Höhe von 6,2 Mio. USD habe sich der Nettogewinn auf 92,3 Mio. USD (+17% gegenüber Vorjahr) belaufen, was aus Unternehmenssicht "inline" gelegen habe. Pro Aktie habe dies 0,49 USD ausgemacht. Im März habe CSC in weiser Voraussicht den Digital-Service-Anbieter DynCorp übernommen und gerade damit die Basis dafür geebnet, zukünftig vermehrt in den Erhalt von Militär- und Regierungsaufträgen zu kommen. DynCorp könnte beispielsweise daran mitwirken, im Irak die örtliche Polizei mit Gerätschaften in punkto digitale Technologien auszubilden - eine Strategie, die sich offenbar schon im von April bis Juni laufenden Quartal ausgezahlt zu haben scheine.

Ein hoher Prozentsatz an Regierungsaufträgen gelte gemeinhin als ausgleichender Faktor im Geschäftsverlauf von Unternehmen, frei nach Keynes’ Wirtschaftstheorie, der eine verstärkte Auftragstätigkeit des Staates im Falle einer Konjunkturschwäche oder Rezession gefordert habe. Die Pipeline an möglichen Regierungsaufträgen habe der Vorstandsvorsitzende auf 38 Mrd. USD auf Sicht der nächsten 32 Monate beziffert!

Im laufenden Jahr rechne der "Performaxx-Anlegerbrief" mit einem Gewinn je Aktie von 2,75 USD und einem Umsatz von bis zu 15 Mrd. USD. Mittelfristig sei dank der breit diversifizierten Ausrichtung und dem Background mit den Regierungsaufträgen ein Wachstum von 15 bis 20% pro Jahr realistisch.

CEO Honeycutt selbst rechne mit kurzfristigen Umsatzsteigerungen in einer Größenordnung von 25 bis 30% und einem Ergebnis von bis zu 60 Cents je Anteil im jetzigen Quartal. Daraus ergebe sich nach Erachten der Experten ein Kurspotenzial von bis zu 35%, wenn man ein KGV von rund 20 als branchenkonform und adäquat unterstelle.

Im Vergleich zu Konkurrenten sei Computer Science günstig bewertet. Electronic Data Systems (EDS), Unisys oder Accenture hätten entweder ganz spezifische Probleme oder seien bei einzelnen Kennzahlen teurer als die Kalifornier. Angesichts der verbesserten Perspektiven in Verbund mit dem höheren Wachstumspotenzial sehe man den Kurs mittelfristig in Richtung 50 USD gehen.

Angesichts des noch offenen Kurspotenzials bis 55 USD können die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief" die Papiere von Computer Sciences zum Kauf empfehlen. Auf Grund mangelnder Liquidität an hiesigen Börsenplätzen müssten Anleger aber auf die Heimatbörse in New York ausweichen.



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