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Analysen - Ausland
15.03.2000
UPM-Kymmene Korrektur
M.M.Warburg & CO

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Von 44,9 Euro noch im Januar d. J. sei der Kurs des weltweit größten Papier- und Pappherstellers UPM-Kymmene (WKN 881026) in der Spitze auf 24,9 Euro eingebrochen, berichtet Holger Struck, technischer Analyst des Bankhauses M.M.Warburg & CO.

Der Kursrückgang betrage auch nach dem jüngst erfolgten Wiederanstieg auf Kurse um 28 Euro noch ansehnliche 38 % - eine Wertentwicklung, die in Anbetracht der aktuellen Börsenlage sehr interessant für eine Neuanlage sein dürfte. Bezüglich der stark unterschiedlichen Wertentwicklung der Werte der „New Economy“ (Telekommunikation, Medien, High Tech und v.a. Internet) und der „Old Economy“ (zyklische Industriewerte wie u. a. Chemie und Autos) zeige sich aus technischer Sicht eine merkliche Tendenz zum Abbau dieses Bewertungsunterschiedes. Während die Favoriten der letzten Monate nunmehr korrigierten, bauten die vernachlässigten Industriewerte langsam „relative Stärke“ auf, was in Anbetracht der konjunkturellen Beschleunigung in vielen Industrienationen nicht überraschen könne. In der aktuellen mit Kaufsignalen in allen betrachteten technischen Indikatoren versehenen Situation komme es bei UPM-Kymmene nun schlichtweg darauf an, ob die Aktie im Idealfall beide der eingezeichneten Abwärtstrendlinien bei derzeit 28,65 und 31 Euro überwinden könne. In diesem (von dem Experten erwarteten) Fall würden sich danach die nächsten Widerstände zwischen 35 und 36,5 Euro zeigen, was aber nicht das endgültige Kursziel sein müsse.


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