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Analysen - Ausland
08.08.2003
Repsol verkaufen
Hamburger Sparkasse

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Die Analysten der Hamburger Sparkasse empfehlen den Titel von Repsol (ISIN ES0173516115/ WKN 876845) unverändert zum Verkauf.

Nach der Übernahme des argentinischen Ölproduzenten Yacimientos Petroliferos Fiscales (YPF) zähle Repsol zu den weltweit führenden Ölkonzernen. Die Öl- und Gasreserven würden 5,6 Mrd. Barrel betragen. Ziel des Unternehmens sei es, bis 2005 die Ölproduktion von derzeit 1,0 auf 1,3 Mio. Barrel pro Tag (b/d) zu erhöhen. Die mit dem Erwerb von YPF verbundene hohe Nettoverschuldung des Konzerns sei abgebaut worden.

Zu diesem Zweck sei u. a. eine ertragstarke Beteiligung (Gas Natural) von 47% auf 24% reduziert worden. Das bedeutendste Geschäftsfeld sei der Bereich Raffinerie/Vertrieb, gefolgt von Exploration/Produktion, Gas/Elektrizität sowie Chemie. Repsol unterhalte nach der Übernahme von YPF 40% seiner Aktiva in Argentinien. Repsol unternehme erhebliche Anstrengungen, die starke Abhängigkeit von Argentinien zu mindern. Dafür werde der Konzern ca. 17,5 Mrd. EUR bis 2007 investieren.

Angesichts der noch vorherrschenden Dominanz und der vorhandenen wirtschaftlichen Schwierigkeiten Südamerikas bleibt die Repsol-Aktie nach Meinung der Analysten der Hamburger Sparkasse ein Verkauf.


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