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Analysen - Nebenwerte
15.08.2003
Gericom Empfehlung in Überarbeitung
Erste Bank

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Die Analysten der Erste Bank überarbeiten ihr Empfehlung für die Aktien der Gericom AG (ISIN AT0000729108/ WKN 565773).

Der Notebookvermarkter habe zwei Tage vor Veröffentlichung der Halbjahreszahlen 2003 mit einer deutlichen Gewinnwarnung überrascht. Aufgrund des weiterhin tobenden Preiskampfs am Notebookmarkt sei Gericom mit stark fallenden Preisen konfrontiert gewesen. Gericom habe im 2. Quartal somit zwar die verkauften Notebookstückzahlen um rund 20% steigern können, habe aber einen Umsatzrückgang von 10% und erstmalig einen operativen Verlust hinnehmen müssen. Der anhaltende Preisverfall und Sonderbelastungen aufgrund einer nicht stattgefundenen Vermarktungsaktion mit einem wichtigen Vertriebspartner hätten zu einem deutlichen Rückgang im Ergebnis im 2. Quartal geführt.

In den ersten sechs Monaten sei das EBIT um 57,5% auf EUR 4,2 Mio. (VJ: EUR 9,9 Mio.) gefallen und der Jahresüberschuss um 58,8% auf EUR 2,7 Mio. (VJ: EUR 8,2 Mio.) trotz einer Umsatzsteigerung von 11% auf EUR 236 Mio. Der Auftragsstand per 30.6.2003 habe mit EUR 31,7 Mio. etwas unter dem Vorjahreswert gelegen. Für das zweite Halbjahr 2003 sei auf dem Notebookmarkt keine Besserung in Sicht. Für das Gesamtjahr 2003 stelle Gericom somit nur einen Umsatz in Vorjahreshöhe in Aussicht (EUR 540 Mio.). Aufgrund des weiterhin schwierigen Marktes gehe das Unternehmen aber von einem deutlich niedrigeren operativen Ergebnis aus.

Die Analysten der Erste Bank haben ihre Schätzungen und die Empfehlung für Gericom derzeit in Überarbeitung.


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