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Analysen - Nebenwerte
08.08.2003
Deutz spekulativ kaufen
Wirtschaftswoche

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Die Aktie der Deutz AG (ISIN DE0006305006/ WKN 630500) eignet sich nach Ansicht von Experten der "Wirtschaftswoche" lediglich für den risikobewussten Anleger.

Die italienische Same Deutz-Fahr wolle sich über eine Kapitalerhöhung mit bis zu 29,5% am Kölner Motorenbauer beteiligen. Der heute viertgrößte Traktoren- und Landmaschinenhersteller habe 1995 die damalige KHD-Tochter Deutz-Fahr gekauft.

Mit dem Einstieg der Italiener dürfte das Risiko einer Pleite des deutschen Konzerns verringert werden. Die EK-Quote steige dann von 9,2% auf 15,6% an, ohne Berücksichtigung von Wandelgenussrechten.

Spekulative Anleger können auf eine vollständige Übernahme durch die Italiener setzen. Die beiden Großaktionäre Deutsche Bank und Volvo dürften bei einem attraktiven Angebot abgabewillig sein.

Das Geschäft der Kölner werde sich erst auf Dauer mit einem starken Partner besser entwickeln. Umsatz und Auftragseingang hätten sich zwar stabilisiert, allerdings stehe die Bilanzstruktur nach wie vor wackelig. Zwar liefere Deutz schwarze Zahlen je Quartal, dies sei zuletzt aber nur über einen Bilanzierungskniff gelungen.

Steigt der Kurs über die Marke von 3,70 Euro, ist der Weg bis 5 Euro frei. Die Deutz-Aktie gehört zu den spekulativen Empfehlungen der "Wirtschaftswoche".



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