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Analysen - Ausland
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08.03.2000
OMV übergewichten
RZB Österreich
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Die Analysten der Raiffeisenzentralbank in Österreich stufen die Aktie des österreichischen Energiekonzerns OMV (WKN 874341) auf „Übergewichten“ ein.
Die verbesserte Ertragssituation sowie mehrere Einmalmaßnahmen im 4. Quartal hätten dazu geführt, dass das Jahresergebnis die Erwartungen der Experten übertroffen habe. Der Umsatz sei um 10 Prozent auf 5,2 Mrd. Euro und das EBIT um 29 Prozent auf 194 Mio. Euro gestiegen. Während das um Sondereffekte bereinigte EBIT sich um 29 Prozent auf 247 Mio. Euro verringern konnte, verzeichne der Jahresüberschuss einen Zuwachs von 15 Prozent auf 194 Mio. Euro. Die Dividende sei von 2,25 auf 2,40 Euro angehoben worden.
Auf der Grundlage eines durchschnittlichen Rohölpreises von 17 US-$/bbl im Jahr 2000 dürften steigende Fördermengen zu einer starken Steigerung des Ergebnisses in der Sparte E & P führen. Eine leichte Zunahme der Raffineriemargen im laufenden Jahr würde die Ergebnisses im Geschäftsbereich R & M leicht verbessern, bei negativen Wirkungen auf das Betriebsergebnis im Bereich C & K.
Mit einer weiteren Konsolidierung des heimischen und internationalen Tankstellennetzes des Unternehmens könne gerechnet werden. Die Marktstellung in Rumänien und Bulgarien wolle der Versorger ausbauen. Noch im ersten Halbjahr 2000 würde die neue Gasstrategie veröffentlicht. Außerdem habe man ein Angebot für eine Beteiligung an der Raffinerie Slovnaft abgegeben. Die Entscheidung der slowakischen Regierung erwarten die Experten in den kommenden Monaten.
Angesichts der guten Geschäftszahlen sowie der erfolgversprechenden Expansionsstrategie, könne dem Investor der Positionsaufbau in den Versorger-Titel nahegelegt werden.
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