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Analysen - Ausland
07.03.2000
Softbank Ende der Korrektur
M.M.Warburg & CO

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Optimistisch zeigt sich Holger Struck, technischer Analyst des Bankhauses M.M.Warburg & CO, derzeit hinsichtlich der künftigen Kursaussichten der Aktien von Softbank (WKN 891624).

Bei Aktien mit vermeintlich so glänzenden Perspektiven wie der japanischen Softbank (Internet-Beteiligungsgesellschaft) warte der technische Analyst beinahe sehnsüchtig auf Anzeichen für das Ende einer laufenden Korrektur/Konsolidierung und die damit verbundene Wiederaufnahme des übergeordneten (Aufwärts-) Trends. Vom Höchststand bei 198000 Yen am 15. Februar kommend liefere der Chart bei Softbank nunmehr diese Indizien. Mit 110000 Yen gestern und 111000 Yen heute zeige sich in den daily-Candlesticks zunächst ein „Tweezer Bottom“, also ein Innehalten des Kursabschwungs auf ziemlich exakt demselben Niveau. Die neue, bullish zu interpretierende „long white line“ stelle dabei nicht nur eine positiv zu wertende „Piercing Line“ (von unten herkommender Schlusskurs des Kerzenkörpers innerhalb des Vortageskerzenkörpers) dar, sondern könnte den Kursabschwung genau an der für Trading-Zwecke gut nutzbaren 38-T-Linie stoppen. Das Gesamtbild der (oben dargestellten) technischen Indikatoren drehe recht einheitlich auf Kauf, wobei lediglich der Wilder-RSI nicht aus dem überverkauften Bereich heraus nach oben ansteige. In der wöchentlichen Einstellung der Candlesticks zeige sich bereits ein „Hammer“, also ein klares weiteres Indiz für eine Bodenbildung, sofern der Wochenschlusskurs am 10. März deutlich von den erwähnten Tiefständen um 110000 entfernt bleibe. Zwischen 160000 und 180000 zeige sich eine kleine Widerstandszone, aber für eine Aktie wie Softbank sei es nach einer beendeten Konsolidierung eigentlich eine Pflichtübung, neue Höchststände (oberhalb 198000) zu machen.


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