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News - Nebenwerte
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01.08.2003
Sartorius positive Zahlen
Ad hoc
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Der Umsatz des Sartorius Konzerns (ISIN DE0007165607/ WKN 716560) ging im ersten Halbjahr 2003 um 6,7% auf 217,0 Mio. Euro (Vorjahr: 232,6 Mio. Euro) zurück, während der um Wechselkurseffekte bereinigte Umsatz mit 232,9 Mio. Euro das Vorjahresniveau erreichte. Die Sparte Biotechnologie verbuchte einen Umsatzrückgang von 10,8% (bereinigt um Wechselkurseffekte: -3,7%) auf 109,9 Mio. Euro (Vorjahr: 123,2 Mio. Euro).
Der Umsatz der Sparte Mechatronik fiel um 2,1% (bereinigt um Wechselkurseffekte: +4,4%) auf 107,1 Mio. Euro (Vorjahr: 109,4 Mio. Euro). Die Auftragseingänge verringerten sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2003 von 238,9 Mio. Euro auf 219,4 Mio. Euro (-8,2%; bereinigt um Wechselkurseffekte: -2,0%). Dabei gingen die Auftragseingänge der Sparte Biotechnologie um 9,1%, die der Sparte Mechatronik um 7,2% zurück.
Das Ergebnis wurde im ersten Halbjahr 2003 durch den rückläufigen Umsatz und Restrukturierungsaufwendungen beeinflusst. Dennoch blieb das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit 9,1 Mio. Euro (Vorjahr: 9,1 Mio. Euro) konstant. Im zweiten Quartal konnten wir trotz zusätzlicher Sondereinflüsse ein mit 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: -3,3 Mio. Euro) positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erzielen. Damit ist das EBIT zum Halbjahr mit -2,1 Mio. Euro noch negativ, liegt jedoch über Vorjahresniveau (-3,5 Mio. Euro).
Den Netto-Cashflow konnten wir im ersten Halbjahr 2003 signifikant auf 12,3 Mio. Euro (Vorjahr: -3,5 Mio. Euro) steigern und zur Reduzierung der Nettoverschuldung von 133,1 Mio. Euro auf 123,2 Mio. Euro (Stichtag 30.06.2003 gegenüber 31.12.2002) einsetzen. Für das zweite Halbjahr 2003 erwarten wir eine deutliche Belebung der Nachfrage, insbesondere in der Sparte Biotechnologie.
Der Umsatz in der zweiten Jahreshälfte sollte auf dieser Basis um rund 10% über dem Umsatz des ersten Halbjahres liegen. Eine Steigerung des Jahresumsatzes gegenüber dem Vorjahr wird jedoch nur wechselkursbereinigt möglich sein. Vor diesem Hintergrund halten wir an unserer Ergebnisprognose fest, das EBIT gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Mittelfristig wird der eingeschlagene Konsolidierungskurs zu einer nachhaltigen Steigerung der Ertragskraft führen.
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