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Analysen - Ausland
31.07.2003
Repsol reduzieren
WGZ-Bank

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Harald Feldhoff, Analyst der WGZ-Bank, stuft die Repsol-Aktie (ISIN ES0173516115/ WKN 876845) unverändert mit "reduzieren" ein.

Repsol YPF habe gestern Vormittag 2. Quartals-Zahlen vorgelegt, die insgesamt über Konsens gelegen hätten. Das Betriebsergebnis habe um 12,1% auf 946 Mio. Euro zulegen können, das Nettoergebnis habe ein Minus von 50,7% auf 493 Mio. Euro verzeichnet. Das Nettoergebnis (ber.) sei um 36,3% auf 642 Mio. Euro geklettert. Der Gewinn je Aktie liege bei 0,40 und der Gewinn je Aktie (ber.) bei 0,53 Euro.

In einem ggü. Vorjahr deutlich verbesserten Marktumfeld - hier v.a. mit Blick auf Margen sowie Energiepreise - würden sich ein solides Umsatzwachstum im Downstreamgeschäft in Europa und Lateinamerika sowie ein über Sektordurchschnitt gelegenes Produktionswachstum von 11,8% in o.g. Ergebnisentwicklungen widerspiegeln. Der Rückgang des Nettoergebnisses um 50,7% sei auf die Veräußerung der 23-prozentigen Gas-Natural-Beteiligung im Vorjahr zurückzuführen. Insgesamt sei das Q2-Zahlenwerk des Unternehmens vielversprechend. Auch der Schuldenabbau um 21% auf nunmehr 6,4 Mrd. Euro (Gearing 25,9%) weise in die richtige Richtung.

Angesichts des nach Erachten der Analysten der WGZ-Bank künftig schwächeren Marktumfeldes sowie der fairen Bewertung bestätigen sie jedoch ihr Anlageurteil "reduzieren" für die Repsol-Aktie.


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