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Analysen - Ausland
29.07.2003
Rhodia "sell"
Merrill Lynch

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Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch bewerten die Aktie des französischen Chemieunternehmens Rhodia (ISIN FR0000120131/ WKN 914820) nach wie vor mit "sell".

In den Augen der Experten von Merrill Lynch verfüge Rhodia über einen unattraktiven Mix aus einem schlechten Produktportfolio, einer Bilanz, die unters Messer gehöre und einem schwachen Management. Mit einem Verhältnis von 6,4 zur EV/EBITDA-Prognose für 2003 gegenüber dem Branchendurchschnitt von 6,0 erscheine die Aktie auch teuer. In Erwartung einer deutlichen Erholung der Wirtschaft werde die Aktie im kommenden Jahr wohl einige Rallyes erleben, dies seien dann aber vor allem gute Verkaufsgelegenheiten.

Die EBITDA-Prognose für 2003 und 2004 werde um 7 und 10% respektive gesenkt. Die EPS-Prognose für 2004 werde um 80% auf -0,25 EUR gesenkt. Die EPS-Prognose für 2003 und 2005 liege bei -0,85 und 0,08 EUR respektive. Rhodia könne wohl von sinkenden Rohmaterialpreisen profitieren, die Nachfrage sei jedoch immer noch schwach. Das Management habe angedeutet, dass das EBITDA im dritten Quartal unter dem des zweiten Quartals liegen könne. Auch werde zum Jahresende das Ziel für die Nettoschulden/EBITDA-Quote von 2,5 nicht erreicht werden.

Vor diesem Hintergrund halten die Börsenexperten von Merrill Lynch weiterhin an ihrer Verkaufsempfehlung für die überdurchschnittlich volatile Rhodia-Aktie fest.


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