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News - Ausland
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25.07.2003
SBC mit weniger Gesprächen
de.internet
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Das geringere Gesprächsaufkommen bei der Telefonie über das Festnetz drückte im zweiten Quartal die Ergebnisse des US-Telekommunikationskonzerns SBC (ISIN US78387G1031/ WKN 868406), berichten die Experten von "de.internet".
Das zweitgrößte Unternehmen des Sektors in den USA habe im Gegenzug jedoch ein starkes Wachstum bei den DSL-Kundenzahlen verbuchen können. Der gesamte Umsatz sei im Jahresviertel um 11 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 5,6 Milliarden Dollar gefallen, teilte SBC gestern in San Antonio im Bundesstaat Texas mit.
Im zweiten Quartal habe sich das Unternehmen mit 22 Prozent weniger Nettogewinn zufrieden geben müssen. 1,39 Milliarden Dollar bzw. 42 Cent pro Aktie seien in den Bilanzen ausgewiesen worden, während vor einem Jahr noch ein Ertrag von 1,78 Milliarden Dollar erwirtschaftet worden sei.
Die Zahl der Anschlüsse habe bei 55,8 Millionen mit 871.000 Nutzerverträgen unter dem Vorjahreswert gelegen. Ein Teil der Kunden sei jedoch nicht verloren gegangen, sondern habe lediglich den zweiten analogen Telefonanschluss aufgegeben und habe auf eine Internet-Anbindung via DSL gewechselt, wodurch die Versorgung mit Netz und Telefon parallel über eine Leitung erfolgen könne. Insgesamt 304.000 neue Breitbandanbindungen habe SBC im zweiten Quartal freigeschaltet und versorge nun 2,8 Millionen Haushalte. Der Umsatz mit Datendiensten sei dadurch um 2,7 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar gewachsen.
Der Konzern habe seine Schulden im Berichtszeitraum um 2 Milliarden Dollar reduzieren können, wodurch sich die Außenstände aktuell auf 18,5 Milliarden Dollar belaufen würden.
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