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Analysen - DAX 100
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24.10.2025
SAP Aktie: Berenberg bleibt optimistisch und sieht weiter Luft nach oben
aktiencheck.de
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Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) - SAP: Berenberg bleibt bullish – Analyst Nay Soe Naing mit Kursziel 280 Euro und Rating "buy"
Die Aktie des Softwaregiganten SAP notiert aktuell bei 238,95 Euro (-1,3%), doch die Analysten der Berenberg Bank bleiben gelassen. In ihrer neuen Aktienanalyse vom 24. Oktober 2025 bestätigen sie das Rating "buy" und setzen das Kursziel auf 280 Euro – leicht reduziert von zuvor 289 Euro. Für Analyst Nay Soe Naing von Berenberg bleibt SAP "ein klarer struktureller Gewinner im globalen Cloud-Transformationszyklus".
Leichte Kurszielsenkung, aber keine Trendwende
In seiner neuen Aktienanalyse schreibt Nay Soe Naing: "Wir haben unser Kursziel leicht von 289 Euro auf 280 Euro angepasst, um kurzfristig höhere Aufwendungen im Cloud-Übergang zu berücksichtigen. Das ändert jedoch nichts an unserem positiven langfristigen Blick auf SAP." Mit anderen Worten: Berenberg sieht die momentane Kursdelle als taktische Schwäche in einem strategisch intakten Aufwärtstrend. SAP habe bewiesen, dass die Transformation vom Lizenzmodell zur Cloud-First-Plattform inzwischen auf stabilem Fundament steht.
Der Blick von Berenberg: Mehr Qualität im Umsatzmix
Laut Nay Soe Naing hat SAP "eine seltene Balance aus Wachstum, Skalierbarkeit und Profitabilität erreicht". In seiner Aktienanalyse betont der Berenberg-Analyst, dass das Cloud-Geschäft weiterhin zweistellig wächst und die Margen im kommenden Jahr deutlicher anziehen dürften. "Wir erwarten, dass der Cloud-Umsatz im Jahr 2026 mehr als 60 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht – das wäre ein entscheidender Wendepunkt für die Bewertung", schreibt Nay Soe Naing in seiner Analyse. Trotz kurzfristiger Investitionen in KI-gestützte ERP-Module sieht der Analyst "eine klare Beschleunigung der wiederkehrenden Erlöse, die die visuelle Planbarkeit und das Bewertungsniveau stützen".
Die Argumente für das Rating "buy"
Berenberg bleibt mit dem unveränderten Rating "buy" klar optimistisch. Der Grund: SAP profitiert gleich mehrfach von der neuen Software-Ökonomie.
Starkes Cloud-Wachstum: Laut Nay Soe Naing sind "S/4HANA Cloud und RISE with SAP die tragenden Säulen der nächsten Wachstumsphase". Die Kundennachfrage bleibe robust, und die Cloud-Marge habe die Talsohle durchschritten.
KI-Integration als Margenhebel: SAP positioniert sich mit generativer KI in Kernmodulen wie Procurement, HR und Finance. "Diese Integration verankert SAP tiefer im digitalen Nervensystem der Unternehmen – und eröffnet Cross-Selling-Chancen, die bisher kaum eingepreist sind", so der Analyst.
Wiederkehrende Erlöse schaffen Stabilität: Der Anteil der Subskriptions- und Wartungsverträge sorgt für planbaren Cashflow – ein zentraler Bewertungsfaktor, den Berenberg in der Aktienanalyse hervorhebt.
Regionale Stärke: SAP profitiert überproportional von Investitionszyklen in Europa, wo Cloud-Adoption im Vergleich zu den USA später einsetzt, aber nachhaltiger verläuft.
Bewertungsvorteil: Mit dem Kursziel 280 Euro signalisiert Berenberg eine Bewertung, die auf einem attraktiven Verhältnis von Wachstum zu Free Cashflow basiert.
Die Gegenargumente: Kurzfristige Risiken bleiben
Trotz des Ratings "buy" bleibt Nay Soe Naing realistisch. "Die kurzfristigen Margen bleiben unter Druck, da SAP massiv in KI, Cloud-Migration und Rechenzentrumsintegration investiert", schreibt der Berenberg-Analyst. Außerdem verweist er auf Währungseffekte, geopolitische Unsicherheiten und temporäre Verzögerungen bei Implementierungsprojekten. Doch genau hier unterscheidet sich die Einschätzung von Berenberg von vorsichtigeren Häusern: "Diese Investitionen sind kein Problem – sie sind der Preis für strukturelles Wachstum", heißt es wörtlich in der Aktienanalyse.
Warum Berenberg langfristig überzeugt bleibt
SAP steht laut Berenberg am Beginn einer neuen Bewertungsphase: "Die Cloud-Transformation ist nicht mehr Vision, sondern Ergebnis. SAP generiert nun das, was Investoren am meisten schätzen – wiederkehrende, planbare und hochmargige Erlöse", so Nay Soe Naing. Besonders positiv wertet der Analyst den KI-Schwerpunkt in Kombination mit dem Ausbau des SAP Business AI-Portfolios. "Mit jeder KI-Funktion, die in den operativen Workflow integriert wird, wird SAP für seine Kunden unverzichtbarer", schreibt er. Berenberg sieht zudem eine zunehmende Margenexpansion durch operative Skaleneffekte: Je höher die Cloud-Durchdringung, desto niedriger die Integrationskosten pro Kunde. Dies sei ein entscheidender Hebel für die kommenden zwei Jahre.
Kursziel 280 Euro: Zwischen Bestätigung und Realismus
Das neue Kursziel 280 Euro spiegelt laut Berenberg eine nüchterne Balance zwischen kurzfristigem Margendruck und langfristiger Ertragskraft wider. Der Analyst fasst es prägnant zusammen: "Wir senken das Kursziel leicht, um kurzfristige Kosten anzupassen – aber wir bekräftigen unser Vertrauen in das nachhaltige Wachstum von SAP. Unser Rating 'buy' bleibt unverändert, weil der fundamentale Trend intakt ist." Der aktuelle Kurs von 238,95 Euro lässt damit aus Sicht der Berenberg-Bank einen Aufwärtsspielraum von über 17 Prozent erkennen – für langfristig orientierte Anleger eine attraktive Chance, in den europäischen Software-Leader zu investieren.
Fazit: Stabiler Ausblick trotz Turbulenzen
SAP steht für Stabilität in Bewegung – und genau das gefällt Berenberg. Die jüngste Aktienanalyse zeigt: Trotz des leicht reduzierten Kursziels von 280 Euro bleibt die Bank klar auf der bullischen Seite. Analyst Nay Soe Naing sieht SAP als einen "zentralen Profiteur des globalen Trends zu datengetriebener Unternehmenssoftware".
Mit einem unveränderten Rating "buy" unterstreicht Berenberg die Überzeugung, dass die Cloud-Transformation und die Integration von KI-Lösungen den Cashflow und die Bewertung über die kommenden Jahre weiter nach oben treiben werden.
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Autor: Redaktion, aktiencheck.de Veröffentlicht am: 24. Oktober 2025
Disclaimer
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Aktien unterliegen Risiken, einschließlich des möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für etwaige Entscheidungen auf Basis dieses Artikels. (24.10.2025/ac/a/d)
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