BASF-Aktienanalyse: Jefferies & Co hält an Kursziel von 47 Euro fest – Rating bleibt auf "Hold"
Autor: Redaktion, aktiencheck.de
Veröffentlicht am: 14. Juli 2025
Die US-Investmentbank Jefferies & Co hat ihre Aktienanalyse zur BASF-Aktie (ISIN: DE000BASF111, WKN: BASF11, Ticker-Symbol: BAS, NASDAQ OTC-Symbol: BFFAF) am 29. Mai 2025 aktualisiert. Analyst Chris Counihan bleibt seiner Linie treu: Das Rating "Hold" und das Kursziel von 47 Euro wurden unverändert bestätigt. Die BASF-Aktie notiert aktuell bei 43,29 Euro und liegt damit leicht im Minus (-0,1%).
Chris Counihan bleibt vorsichtig – trotz positiver Signale
"Wir erkennen operative Fortschritte bei BASF, jedoch bleibt die zyklische Unsicherheit hoch – besonders mit Blick auf die europäische Nachfrageentwicklung", kommentiert Chris Counihan in der aktuellen Aktienanalyse. Die Energiepreise seien stabiler als im Vorjahr, aber noch immer "kein Rückenwind" für den Chemieriesen.
Besonders kritisch sieht Chris Counihan die Entwicklung im Agrarbereich: "Die Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln bleibt schwankend, was das margenstarke Segment belastet." Das beeinträchtige laut Jefferies & Co nicht nur den Cashflow, sondern auch die Visibilität der Ertragserwartungen.
Jefferies & Co setzt auf Status quo
Jefferies & Co geht davon aus, dass BASF mittelfristig zwar auf stabilem Fundament steht, aber kaum dynamisches Kurspotenzial aufweist. Die Bewertung sei "nicht überzogen, aber auch nicht günstig genug für ein Upgrade", so Chris Counihan.
Das Rating "Hold" unterstreicht die neutrale Haltung der Bank – ebenso das festgesetzte Kursziel von 47 Euro. "BASF liefert, aber der Katalysator für eine signifikante Neubewertung fehlt", bringt Chris Counihan es auf den Punkt.
Was Anleger jetzt wissen sollten
Mit einem aktuellen Kurs von 43,29 Euro und einem Kursziel von 47 Euro liegt das ermittelte Potenzial laut Jefferies & Co bei rund 8,5 %. Kein überzeugender Kaufgrund, aber auch kein akuter Verkaufsalarm. Die Aktienanalyse signalisiert: beobachten, nicht überstürzen.
Chris Counihan empfiehlt Geduld – insbesondere mit Blick auf die zweite Jahreshälfte, in der mögliche Stimuli aus China oder eine Stabilisierung in Europa Impulse liefern könnten.