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07.06.2025
Tesla-Crash nach politischer Schlammschlacht von Donald Trump und Elon Musk – Was Anleger jetzt wissen müssen
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Tesla-Crash nach politischer Schlammschlacht von Donald Trump und<br><br>Elon Musk – Was Anleger jetzt wissen müssen



Tesla-Crash nach politischer Schlammschlacht von Donald Trump und Elon Musk – Was Anleger jetzt wissen müssen

Autor: Redaktion, aktiencheck.de
Datum: 07.06.2025




New York/Washington, 07.06.2025 – Es ist die spektakulärste Machtprobe des Jahres: Donald Trump, wiedergewählter US- Präsident mit ungebrochener Machtbasis – gegen Elon Musk, Tech-Milliardär und CEO von Tesla, SpaceX und X. Was als politische Kooperation begann, ist heute ein erbitterter persönlicher und wirtschaftlicher Schlagabtausch. Und die Börse reagiert dramatisch: Die Tesla-Aktie verlor in der abgelaufenen Handelswoche -14,81 % auf 295,14 USD und war damit der zweitgrößte Nasdaq-100 Verlierer der Woche.

Subventionshammer gegen Tesla

Auslöser des Bruchs war das neue Ausgabenpaket aus dem Weißen Haus: Trumps "One Big Beautiful Bill" kürzt unter anderem massiv die Subventionen für Elektrofahrzeuge. Musk reagierte wütend – sowohl wirtschaftlich als auch öffentlich:


"Diese Gesetzgebung ist eine widerliche Abscheulichkeit." – Elon Musk

Trump konterte in gewohnter Manier über Truth Social:


"Der einfachste Weg, Milliarden zu sparen, ist, Elons staatliche

Subventionen und Verträge zu beenden." – Donald Trump

Neben Tesla könnten auch SpaceX und Starlink Milliarden verlieren, sollten die Regierungsverträge tatsächlich gekappt werden.

Musk gegen Trump: Der gelöschte Tweet als Zündfunke

Am 5. Juni platzte die Bombe: Elon Musk veröffentlichte auf X (ehemals Twitter) einen Tweet, der die politische Szene erschütterte:


"@realDonaldTrump ist in den Epstein-Akten. Das ist der wahre Grund,

warum sie nicht veröffentlicht wurden. Merkt euch diesen Post für die Zukunft. Die

Wahrheit wird ans Licht kommen."

Der Tweet wurde wenige Stunden später gelöscht – doch da war es längst zu spät. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Medien sprachen von einem "digitalen Dolchstoß", politische Kommentatoren von einem möglichen "Gamechanger".

Trump reagierte kühl und gewohnt scharfzüngig:


"Elon hat den Verstand verloren." – Donald Trump

Analysten warnen vor schweren Folgen für Tesla

Die Börse reagierte unmittelbar: Tesla verlor innerhalb einer Woche fast 15 Prozent. Experten sehen darin nicht nur eine emotionale Marktreaktion, sondern wachsende fundamentale Risiken.


"Die politische Fehde könnte Teslas Zugang zu Regierungsaufträgen und

Subventionen dauerhaft beeinträchtigen." – Dan Ives, Wedbush Securities

Auch bekannte Investoren wie Larry Fink und Ray Dalio äußerten sich besorgt. Der Ruf von Tesla als Partner für grüne Regierungsprojekte sei schwer beschädigt.

Parteigründung und politischer Alleingang

Inmitten des eskalierenden Konflikts ließ Musk durchblicken, dass er eine neue politische Bewegung plane: "The America Party". Ziel sei es, die "vernünftige Mitte" zu vertreten – jenseits von Demokraten und Republikanern. Noch ist unklar, ob Musk damit tatsächlich auf die politische Bühne strebt oder lediglich Trump unter Druck setzen will.

Kommt es zur Versöhnung?

Am 7. Juni deutete sich erstmals eine vorsichtige Deeskalation an. Musk entfernte mehrere kritische Tweets und kommentierte versöhnlich einen Post des Investors Bill Ackman. Trump hingegen blieb unnachgiebig:


"Ich denke nicht an Elon. Ich wünsche ihm alles Gute." – Donald Trump

Doch unter der Oberfläche brodelt es weiter. Die Märkte bleiben nervös, Tesla-Anleger verunsichert. Beobachter sprechen bereits von einer "persönlichen Krise mit geopolitischem Einschlag".

Fazit

Der erbitterte Streit zwischen Donald Trump und Elon Musk ist mehr als ein medialer Schlagabtausch zweier Alphatiere. Er hat das Potenzial, die wirtschaftliche Zukunft Teslas, die politische Landschaft der USA und das Vertrauen von Investoren nachhaltig zu verändern. Die Börse hat ihre erste Antwort gegeben – mit einem beispiellosen Kurssturz. Ob das der Anfang vom Ende einer ehemals mächtigen Allianz ist, bleibt offen. Doch eins ist sicher: Dieser Wirtschaftskrimi ist noch lange nicht zu Ende geschrieben.

(07.06.2025/ac/n/n)


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