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Analysen - Ausland
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02.07.2003
Bristol-Myers Squibb neutral
Merrill Lynch
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch bewerten die Aktie des US-amerikanischen Pharmaunternehmens Bristol-Myers Squibb (ISIN US1101221083/ WKN 850501) nach wie vor neutral.
Die Anhörung für die Plavix-Patentklage von Sanofi-Synthelabo gegen Apotex und Dr Reddy's sei für den 9. September 2003 angesetzt worden und würde vor Richter Robert Sweet und dem Southern District Gericht von New York verhandelt. Themen seien, ob man beide Fälle zusammenlegen könne, die formalen Umstände der Verhandlung und deren Zeitrahmen. Das Verfahren werde wohl im zweiten Quartal 2004 beginnen und der Verlierer werde wohl in Berufung gehen, so dass ein Ergebnis für 2005 zu erwarten sei.
Aufgrund eines Joint Ventures mit Sanofi verzeichne Bristol-Myers Squibb Umsätze aus Plavix, circa 15% des Gesamtumsatzes des Unternehmens, und zahle Sanofi circa 20% Tantiemen sowie eine 50prozentigen Anteil am EBIT. In 2005 würden es wahrscheinlich 20% der Umsätze und 25-30% des Gewinns sein. Solange das Verfahren in der Schwebe sei, sei es unwahrscheinlich, dass Bristol-Myers Squibb aufgekauft werde. Bei Verlust des Verfahrens sei generische Konkurrenz wahrscheinlich. Die EPS-Prognose für Bristol-Myers Squibb für 2003 und 2004 liege bei 1,63 und 1,67 USD respektive.
Vor diesem Hintergrund halten die Börsenexperten von Merrill Lynch weiterhin an ihrer neutralen Bewertung der überdurchschnittlich volatilen Aktie von Bristol-Myers Squibb fest.
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