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Analysen - Ausland
02.07.2003
BEKO Holding akkumulieren
Falkenbrief

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Die Experten vom "Falkenbrief" empfehlen die Aktien von BEKO Holding (ISIN AT0000908603/ WKN 920503) zu akkumulieren.

Die BEKO HOLDING AG habe den Wandel vom klassischen lokalen IT-Dienstleister zum überregionalen IT-Dienstleistungsintegrator vollzogen. Dabei positioniere sich BEKO als strategische Finanzholding, deren Beteiligungen nach einem dreiteiligen Kernkompetenz-Schema selektiert würden: 1) Customer-Care: Integrierte Customer-Care-Center, Help Desk, Logistik, B2B-Plattformen; 2) Systems-Care: IT-Services & Solutions, Engineering Services und 3) Data-Care: Application Service Providing, Programmpflege, e-Trading

Nach der negativen Entwicklung im vergangenen Geschäftsjahr, habe im ersten Quartal 2003, erstmals seit 2 Jahren eine Konsolidierung der Umsätze auf Vorquartalsbasis erreicht werden können. So habe der Umsatz im Q4 2002 und im Q1 2003 jeweils rund 13,56 Mio. Euro betragen, was einem Rückgang zur entsprechenden Vorjahresperiode von 24,33% entspreche. Dabei müsse allerdings berücksichtigt werden, dass zu diesem Zeitpunkt die Pallas AG und die Offert.com AG noch als konsolidierte Unternehmen mit aufgenommen gewesen seien.

Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Analysten vom "Falkenbrief" eine nachhaltige Stabilisierung der Umsatzes leicht (5-10%) unter Q1 2003 und erwarten auf Jahresbasis für 2003 48,9 Mio. Euro Umsatzerlöse. BEKO sei im vergangenen Geschäftsjahr insbesondere durch die negative Entwicklung seiner Beteiligungen stark an der Börse abgestraft worden, der Kurs sei von 8 Euro auf ein Niveau von 2 Euro gefallen. Diese starken Kursverluste hätten in einem halbjährigen Seitwärtstrend bei 2 Euro bis Mitte April 2003 gemündet, ehe der Kurs sukzessive angezogen habe.

Fundamental spreche trotz der vergangenen Enttäuschungen viel für eine nachhaltige Erholung des Aktienkurses. Mit einem Cash von über 20 Mio. Euro, exakt 3,40 Euro je Aktie bei keinen Verbindlichkeiten verfüge BEKO über eine sehr solide Bilanz. Der Buchwert je Aktie belaufe sich auf 8,39 Euro, damit liege das KBV bei 0,49. Kein Cashwert in Deutschland verfüge aktuell über eine so attraktive Kennzahl.

Darüber hinaus sei BEKO mit ca. 37% an der börsennotierten AC-Service beteiligt, allein dieses Paket habe einen Wert von ca. 9,17 Mio. Euro, das seien umgerechnet 1,53 Euro je BEKO-Aktie. Somit seien knapp 5 Euro durch eine Beteiligung sowie Cashreserven abgesichert, von weiteren Beteiligungen wie Plaut, Teletrader oder der Brainforce Software ganz zu schweigen. Diese fundamentale Unterbewertung BEKO´s scheine auch die Qino Technology Ltd. erkannt zu haben, die mittlerweile 14,05% an BEKO halte. Damit seien über 80% der Aktien in fester Hand und der Freefloat betrage nur noch 19,78%. Aufgrund dieser Umstände ergebe sich ein explosives Gemisch, wenn erhöhte Nachfrage in den Titel komme, der bisher noch ein Schattendasein in Österreich führe.

Die Experten vom "Falkenbrief" rechnen bei BEKO in 2003 wieder mit dem Break-Even und stufen die Aktie auf der aktuellen Basis mit dem Rating "akkumulieren" ein.



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