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Analysen - Nebenwerte
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21.11.2024
Turbo Long auf GFT Technologies: KI-Tools steigern die Produktivität der Kunden bis zu 90% - Optionsscheineanalyse
DZ BANK
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www.optionsscheinecheck.de
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Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Autor: Marcus Landau, Produktmanager bei der DZ BANK
IT-Dienstleister sind die mittelfristigen Profiteure vom KI-Zeitalter, um Potenziale für die Nutzung von KI aufzudecken und KI-Software zu implementieren. GFT (ISIN DE0005800601/ WKN 580060) greift mit "GFT AI Impact" an, einer Suite für die Automatisierung des Softwareentwicklungszyklus. Reale Produktivitätsgewinne von 50 bis 90% sind möglich. Allein zehn Neukunden und über 170 Lizenzverkäufe erzielte GFT damit im 3. Quartal. Mit NVIDIA wird das KI-Geschäft auf eine neue Stufe gehoben, um individuelle Lösungen für digitale Zwillinge, KI-Agenten und visuelle Inspektion bereitzustellen. GFT steht vor einer Phase mit einem anziehenden organischen Wachstum bei einem KGV24e von nur 11,6.
GFT ist der IT-Dienstleister der Banken, Versicherer und Industriekunden
GFT ist ein führender IT-Dienstleister, der seinen Schwerpunkt auf der Bankenbranche hat. Dort werden 75% der Erlöse erzielt. Dabei hilft man den Kunden, wenn es um die Modernisierung von Kernbankensystemen, der Transformation in die Cloud oder der Implementierung von mobilen Banking-Lösungen geht. Weil man in der Vergangenheit von zwei großen Bankkunden abhängig war, wurde über die letzten Jahre ein Diversifikationsprozess angestoßen. Mehr Kunden aus der Versicherungswirtschaft, die für 15% der Erlöse stehen, sowie Industrieauftraggeber, die 10% der Umsätze ausmachen, wurden adressiert. Versicherungen hilft GFT beim Aufbau von automatisierten 24/7-Kundenservices. Die Versicherung nutzt KI zur genaueren Risikobewertung und GFT unterstützt bei der Etablierung effizienterer Prozesse. KI in der Schadenbearbeitung kann zu einer schnelleren Beurteilung der Schadenkosten beitragen. Bei Industriekunden sorgt GFT für eine bessere visuelle Inspektion sowie dem Aufbau smarter Fabriken. Beispielsweise wurde der Kunde Schinko an ein übergreifendes digitales Shopfloor-Management-System angeschlossen, um die Transparenz in der Produktion zu erhöhen und automatisiert eingreifen zu können. Das Resultat war eine 20% höhere Produktivität.
Schon 8% der Erlöse entfallen auf "Data und KI". Starkes organisches Wachstum steht an!
Ab 2025 und vor allem 2026 könnten Modernisierungen von Bankensystemen und vor allem das KI-Geschäft für eine deutliche Zunahme des organischen Wachstums sorgen. Dazu hat GFT "GFT AI Impact" eingeführt, eine Suite von Tools zur Beschleunigung der Softwareentwicklung bis hin zur Dokumentation. Beispiele sind eine 80% schnellere Codeüberprüfung, 65% weniger Zeit für Fehlerbehebung, 90%ige Beschleunigung bei neuen Storys. GFT taxiert die Produktivitätssteigerung auf 50 bis 90%. Diese Angaben stammen aus dem Realbetrieb von GFT-Kunden und sind damit keine Schätzung, sondern in der Tat erzielte Produktivitätsgewinne. Das ist erheblich, gerade in der kostenintensiven Softwareentwicklung. Folglich stößt GFT AI Impact auf großes Interesse. Im 3. Quartal gewann GFT nach eigenen Angaben zehn Neukunden. Darüber hinaus wurden mehr als 170 Lizenzen abgeschlossen. Bereits jetzt spielt KI am Gesamtumsatz bei GFT eine zunehmend wichtige Rolle. Denn "Data und KI" standen nach neun Monaten für 8% der Erlöse. Weil in den nächsten Jahren mit deutlich mehr KI-Projekten und Nutzung von GFT AI Impact zu rechnen ist, sollte der Konzern eine deutliche Beschleunigung beim organischen Wachstum verzeichnen.
Zusammenarbeit mit NVIDIA bei KI-Lösungen für Finanzdienstleister und Industrie
Am 12.11.2024 meldete GFT auch eine Zusammenarbeit mit NVIDIA, um maßgeschneiderte KI-Lösungen für Finanzdienstleister und Industriekunden zu entwickeln. Adressiert werden digitale Zwillinge sowie Systeme zur visuellen Inspektion, um die Qualitätskontrolle zu steigern und Betriebe effizienter zu machen. Zudem sollen KI-Agenten verbessert und Prozesse zur Betrugserkennung, Kundenservice und Risikominimierung optimiert werden. Die Chance für GFT ist, dass man die Bankenbranche mit KI mehr automatisiert und sicherer macht. Vor allem aber sorgt die Zusammenarbeit für Fantasie im Industriebereich, der erst für 10% aller Erlöse steht. Die KI-Tools könnten helfen, damit GFT unabhängiger von den Banken wird und ein größerer Profiteur vom Übergang zu smarten Fabriken.
Die Sophos-Übernahme wird bei einer Deregulierung der US-Banken unter Trump bedeutsam
Ende Januar 2024 gab GFT den Kauf von Sophos bekannt. Berücksichtigt wurde eine Bewertung von 95 Mio. USD. Damit erhielt GFT den Zugriff auf einen Spezialisten für die Modernisierung von Kernbankensystemen sowie Cloudcomputing. Dadurch stieg GFT zu den Top-3-Anbietern von Banken-IT in Lateinamerika auf. Von da aus dürfte man künftig stärker den US-Markt adressieren. Aktuell hat dieser einen 8%igen Umsatzanteil. Nach einem starken Rückgang im 1. Halbjahr zeichnete sich im 3. Quartal eine Stabilisierung ab. Wenn es unter dem neuen Präsidenten Donald Trump zu einer Deregulierung kommt und damit besseren Geschäften bei den Banken, dürften diese mehr in ihre Systeme, Automatisierung und Cloudtransformation investieren. Damit sollte GFT in den USA vor einer Wachstumswelle beginnend in 2025 stehen.
Die Bewertung ist moderat. Eine neue Wachstumsphase ist in Vorbereitung
Am 14.11.2024 musste GFT die 2024er-Prognose reduzieren. Der Umsatz soll nun um 10% auf 865 Mio. Euro steigen und das EBT um 4% sinken. GFT könnte ein EPS von etwas unter 2 Euro verdienen, sodass sich das KGV um 11,7 bewegt. 2025 und vor allem 2026 müsste das organische Wachstum dank den KI-Lösungen, einer Belebung in den USA sowie mehr Modernisierungen von Kernbankensystemen an Tempo gewinnen. Die Bewertung sinkt. Eine stärkere Wahrnehmung als KI-Profiteur, dürfte nun ebenfalls begonnen haben.
Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein auf GFT Technologies SE
Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens GFT Technologies SE ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die GFT Technologies SE (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. ISIN DE000DQ7J0B6/ WKN DQ7J0B). Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.
Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert GFT Technologies SE-Aktie, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens GFT Technologies SE zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.
Stand: 18.11.2024, DZ BANK AG / Online-Redaktion
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