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Analysen - DAX 100
15.10.2024
Inline-Optionsschein auf Vonovia: Chance von 94,63 Prozent p.a.! - Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de

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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Ingmar Königshofen von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Inline-Optionsschein (ISIN DE000SY7V1K1/ WKN SY7V1K) der Société Générale auf die Aktie von Vonovia (ISIN DE000A1ML7J1/ WKN A1ML7J) vor.

Der Aktienkurs von Vonovia werde wie kein anderer Wert im Dax vom Zinszyklus beeinflusst. Sei 2023 am Zins-Hoch noch ein Rekordverlust bilanziert und das Kurstief markiert worden, so habe sich die Lage 2024 wieder etwas gebessert. Der Break-even beim Gewinn sollte im Jahr 2025 erreicht werden, wobei sich der Aktienkurs aktuell - gemessen am Tief - bereits mehr als verdoppelt habe.

Vonovia weise im Vergleich zu den anderen Unternehmen im Dax die höchste Verschuldungsquote auf. Dabei stünden Nettofinanzschulden von 42 Milliarden Euro einem Eigenkapital von 28 Milliarden Euro gegenüber. Aufgrund der Tatsache, dass etwa ein Viertel aller ausstehenden Anleihen bis Ende 2026 fällig werden würden, sei das Wohl von Vonovia stärker als das jedes anderen Unternehmens in Deutschland von einer Senkung des Zinsniveaus abhängig.

Derzeit müsse Vonovia Zinsen in Höhe von bis zu 5 Prozent per annum für im Jahr 2024 emittierte Anleihen zahlen. Zusätzlich müsse der Immobilienriese aufgrund der gestiegenen Zinsen die gesunkenen Marktpreise seines Bestandes in der Bilanz abwerten. Dies habe im Jahr 2023 zu einem Rekordverlust von 6,3 Milliarden Euro geführt. Eine weitere Senkung der Leitzinsen durch die EZB am 17. Oktober könnte als eine Stütze für den Aktienkurs von Vonovia interpretiert werden.

Innerhalb von 15 Monaten habe der Aktienkurs von Vonovia den gesamten Kursgewinn seit dem Börsengang im Großen und Ganzen wieder eingebüßt. Am 28. März 2023 habe die Aktie mit 15,27 Euro ihren Tiefstand erreicht. Seitdem habe sich eine fortlaufende Aufwärtsbewegung entwickelt, die bis heute anhalte. Ab Mitte Dezember 2023 habe sich im Rahmen dieses Trends ein aufsteigendes Dreieck gebildet, das Mitte August 2024 nach oben aufgelöst worden sei. Der Widerstand bei 29,13 Euro sei dabei sechsmal getestet worden, bevor er überwunden worden sei. Kurzfristig sei der Widerstand bei 33,64 Euro angesteuert worden, ohne dass dies zu einem Durchbruch geführt habe.

Wenn sich der Kurs in diesem Tempo weiterentwickle, werde die Schlüsselmarke von 45 Euro in den nächsten zwei Monaten voraussichtlich nicht erreicht. Sollte es zu einer leichten Korrektur kommen, könne der Kurs bis auf 30,26 Euro fallen, ohne dass der Aufwärtstrend unterbrochen werde. Es sei wahrscheinlich, dass ein deutlicher Rückgang eintrete, falls die Zentralbanken auf beiden Seiten des Atlantiks die Anleger enttäuschen würden, indem sie die Leitzinsen nicht senken würden. Ein Szenario hierfür wäre, wenn die Fed beim nächsten Treffen die Zinssenkung aussetze, obwohl der Markt mit einer 86-prozentigen Wahrscheinlichkeit eine Reduzierung um 25 Basispunkte erwarte.

Mit dem Inline-Optionsschein bezogen auf die Aktie von Vonovia könnten risikofreudige Anleger einen maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen. Dafür müsse sich der Kurs bis einschließlich 20.12.2024 durchgehend innerhalb der für den Inline-Optionsschein maßgeblichen Spanne zwischen 28,00 Euro auf der Unterseite und 46,00 Euro auf der Oberseite bewegen. Gerechnet vom Stand des Scheins am 14. Oktober 2024 um 20:15 Uhr (Briefkurs 8,52 Euro), würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 94,63 Prozent entsprechen.

Werde eine der beiden Knockout-Schwellen erreicht, trete ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Kurs unter den Supportbereich bei 29,13 Euro falle oder über den Widerstand bei 44,33 Euro klettere, sollte zur Vermeidung eines Knockouts der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. Der Preis des Inline-Optionsscheins reagiere während der Laufzeit darauf, ob die Möglichkeit des Erreichens einer der beiden Schwellen zu- oder abnehme. (15.10.2024/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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