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Analysen - Ausland
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21.02.2000
Campbell Soup mit falscher Strategie
Salomon Smith Barney
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Analysten der Salomon Smith Barney haben am Freitag die Aktie der Campbell Soup Co. (WKN: 850561, CPB), USA, kritisch bewertet.
Derzeit nehme man eher eine „wait-and-see“-Stellung ein und betrachte die Schuldenstruktur des Unternehmens mit kritischen Augen. Der Leverage-Effekt sei nun aufgrund des aggressiven Aktienrückkaufprogramms höher . Dennoch seien der operative Cash-Flow und die operativen Margen weiter stark. Im 2. Quartal, welches Januar endete, habe Campbell einen deutlichen Anstieg beim operativen Gewinn erzielt und damit die Erwartungen der Experten übertroffen.
Der Umsatz habe bei $1,9 Mrd., 5% mehr als im Vorjahr, gelegen. Der operative Gewinn sei um 27,5% gestiegen, während die operativen Margen von 20,4 auf 24,7% zulegen konnten. Der Gewinn habe bei $281 Mio. gelegen. Das ergebe einen Gewinn je Aktie von 65 Cent. Die Erwartungen der Analysten hätten bei 62 Cent gelegen.
Dies sei zu großen Teilen auf die unerwarteten Marketing- und Werbekürzungen des Unternehmens zurückzuführen. Salomon bemängelt jedoch diese Strategie. In Anbetracht der Tatsache, daß Campbell Soup etwa 50% der jährlichen Gewinne durch Suppen erziele, mache der gekürzte Werbeetat in einer der wichtigsten saisonalen Verkaufszeiten wenig Sinn. Das Unternehmen habe in den vergangenen Jahren vergeblich versucht, den Konsum bei Suppenprodukten anzuheizen.
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