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Analysen - Nebenwerte
21.02.2000
Ludwig Beck ist günstig
Platow Brief

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Den Börsenexperten des Platow Briefs, Roger Peeters und Charlotte Porzelt, zufolge eignen sich die Aktien des Münchener Kaufhausfilialisten Ludwig Beck (WKN 519990) gut für den konservativen Langfristanleger.

Eine beinahe punktgenaue Landung habe Beck beim Ergebnis hingelegt. Unter dem Strich in der 99er Bilanz stehe laut dem Platow Börsenteam etwas mehr, als die geplanten 11,2 Mio. DM. Der Umsatz (brutto) liege bei 194 Mio. DM und einem Plus von 1,6%. Beim Ergebnis habe vor allem die Bereinigung der Filialstruktur Früchte getragen.

Unter dem Motto „Kaufhaus der Sinne“ würden künftig einheitliche Sortimentskonzepte auf etwa gleiche Flächengrößen übertragen. In Augsburg hätten die Münchener die nächste Filiale im Visier. Das Clou an der Sache sei es, dass das Klonen der Filiale am Marienplatz schon im ersten Jahr ein positives Ergebnis einspielen solle. Musik komme überdies aus dem Internet. In den Bereichen Jazz und Klassik habe sich Ludwig Beck weit über den Weißwurst-Äquator hinaus einen Namen gemacht. 8% des deutschen Jazzumsatzes vereinige das Kaufhaus bereits auf sich. Porzelt und Peeters rechnen mit einer Entscheidung bzgl. e-commerce noch in diesem Quartal, zumal Unternehmslenker Reiner Unkel auf einer Eigenkapitalquote von über 50% sitze.

Mit einer Dividendenrendite von 7% und einem 01er KGV von etwa 12 eigne sich der Titel gut für den konservativen Investor. Im Vergleich zu den großen Konkurrenten wie Karstadt sei der Wert günstig zu haben und überdies mit dem Charme eines Neubeginns ausgestattet.


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