|
Analysen - DAX 100
|
05.04.2024
Turbo-Long auf Jungheinrich: Stopp-Kurs auf 13,50 Euro nachziehen! Optionsscheineanalyse
Der Aktionär
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Kulmbach (www.optionsscheinecheck.de) - Die Jungheinrich-Vorzugsaktie (ISIN DE0006219934/ WKN 621993) gehört am Freitag im geschwächten Börsenumfeld zu den rühmlichen Ausnahmen, so Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär".
Der MDAX-Wert halte sich mit einem Mini-Minus stabil. AKTIONÄR-Leser, die im November dem "Tipp der Woche" gefolgt seien, würden mittlerweile 89 Prozent im Plus liegen. Analysten seien zuversichtlich, dass bei Jungheinrich noch mehr drin sei.
"Chance auf 40 Prozent + x" habe DER AKTIONÄR hier am 20. November 2023 getitelt. Thomas Bergmann habe die Jungheinrich-Aktie damals als "Tipp der Woche" empfphlen. Die Chancen auf die Fortsetzung einer Erholung nach dem Absacker im Oktober seien groß, so der AKTIONÄR-Redakteur damals im Video bei DER AKTIONÄR TV. Logistik werde ein bleibendes Thema sein.
Um die erwartete Kursbewegung der Jungheinrich-Vorzugsaktie zu hebeln, sei ein Turbo-Long (open end) der HVB empfohlen worden. Der Preis des Scheins (ISIN DE000HD0DU13/ WKN HD0DU1) und Hebel 3 habe damals 9,11 Euro gekostet, ein Stopp sei bei 7,70 Euro empfohlen worden.
Die Jungheinrich-Aktie habe seinerzeit 27,86 Euro gekostet und sollte schnell bis mindestens zur 200-Tage-Linie laufen, die damals bei 31 Euro gelegen habe.
Der Tipp sei voll aufgegangen! So habe sich der Turbo-Schein auf Jungheinrich seitdem entwickelt:
Am Freitag-Vormittag stehe die Jungheinrich-Aktie bei 36,90 Euro, habe knapp ein Drittel seit November zugelegt und auch den GD200 längst hinter sich gelassen. Nun nähere sich der MDAX-Wert einem markanten Zwischenhoch, das Ende Januar 2023 bei gut 37 Euro markiert worden sei. Werde es überwunden, würden charttechnisch die Allzeithöhen bei 48 Euro aus 2021 locken.
Gehe es nach den Analysten, habe Jungheinrich weiteres Potenzial. So habe die Privatbank Berenberg am Mittwoch das Kursziel für Jungheinrich von 39 auf 41 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Der Ausblick des Gabelstapler-Herstellers auf 2024 sei ermutigend, habe Analyst Lasse Stüben in einer Studie geschrieben. Der Experte habe seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für die Jahre 2024 bis 2026 erhöht.
Hauck Aufhäuser Investment Banking sei sogar noch zuversichtlicher. Analyst Jorge Gonzalez Sadornil habe das Kursziel nach Quartalszahlen von 36 auf 45 Euro angehoben und die Einstufung ebenfalls auf "Buy" belassen. Das Ende März vorgelegte Zahlenwerk des Gabelstapler-Herstellers zum Schlussviertel 2023 habe die Erwartungen übertroffen, habe er geschrieben. Auftragseingang und Umsatz hätten die Stabilisierung der Nachfrage nach Gabelstaplern in Europa bestätigt.
Die Jungheinrich-Vorzugsaktie habe angesichts guter Geschäftsaussichten weiteres Aufwärtspotenzial. Auch die Chart-Hürde bei gut 37 Euro sollte bald überwunden werden. Wer im empfohlenen Turbo-Long noch engagiert ist, hält den Schein weiter, zieht aber den Stopp-Kurs nun auf 13,50 Euro nach, so Martin Mrowka von "Der Aktionär".
(Mit Material von dpa-AFX) (05.04.2024/oc/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|