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Analysen - DAX 100
31.10.2023
Inline-Optionsschein auf Vonovia: Chance von 105,01 Prozent p.a.! Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de

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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Ingmar Königshofen von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Inline-Optionsschein (ISIN DE000SW2T0Y7/ WKN SW2T0Y) der Société Générale auf die Vonovia-Aktie (ISIN DE000A1ML7J1/ WKN A1ML7J) vor.

Das Kursniveau von Vonovia habe gemessen am Hoch aus dem Jahre 2021 in der Spitze einen Verlust rund 73 Prozent ausgebildet. Die stabilen Mieteinnahmen und die in Relation kleineren Abverkäufe von Wohnungen hätten bis dato eine Kapitalerhöhung verhindern können. Diese Mischung aus vergangenen Kursverlusten und geschickten Management hätten den Aktienkurs von Vonovia stabilisiert.

Die Leitzinsen der FED und der EZB würden sich jeweils auf ein Plateau zubewegen. Dies erleichtere die Planung zinssensitiver Geschäftsmodelle wie jenes von Vonovia. Der CEO von Vonovia, Rolf Buch, stemme sich aufgrund der bisherigen Abwertung des Immobilienbestandes und der sich daraus ergebenen Verluste gegen eine Kapitalerhöhung. Die Lösung scheine der Teilverkauf eines großen Wohnungsportfolios in Kiel und Lübeck zu sein. Dadurch solle die Kapitalbasis des Immobilienkonzerns gestärkt werden, ohne dass eine Kapitalerhöhung durchgeführt werden müsse. Die Transaktion solle einen Wert von rund drei Milliarden Euro haben. Auf der Ertragsseite komme Vonovia die Wohnungsknappheit in den Ballungszentren und die Absicherung der Mieteinnahmen gegen die Inflation entgegen. In Berlin habe eine Wohnungsgesellschaft unlängst 43.000 Bewerber auf 288 Wohnungen registriert - und das in 30 Minuten.

Am 28. März 2023 habe der freie Fall des Aktienkurses von Vonovia bei 15,27 Euro gestoppt, was grob gemessen dem Kursniveau des Börsenganges vom 11. Juli 2013 entspreche. Dies sei der vorläufige Tiefpunkt einer 19-monatigen Abwärtssequenz gewesen. Am 18. Juli 2023 habe der Kernwiderstand bei 19,07 Euro nachhaltig überwunden werden können. Die Kurssteigerung habe sich bis zum Widerstand bei 24,07 Euro fortgesetzt. Der Kurseinbruch der langlaufenden Staatsanleihen in den USA und die damit verbundene Zinssteigerung habe die letzten Handelstage auf der Kursentwicklung von Vonovia gelastet. Für Erleichterung hätten die jüngste Zinspolitik der EZB und die Entwicklung der Inflation in Deutschland gesorgt. Die EZB habe den Leitzins stabil auf 4,5 Prozent belassen. Die deutsche Inflationsrate sei im Oktober 2023 im Vergleich zum Vorjahr auf 3,8 Prozent zurückgegangen. Für ein so zinssensitives Geschäftsmodell wie jenes von Vonovia seien dies gute Nachrichten. Der Kurs habe sich in den letzten drei Handelstagen bereits um knapp 6 Prozent erhöht. Seit Mitte Juli 2023 habe sich eine Seitwärtsrange ausgebildet, die sich in den kommenden drei Monaten innerhalb der Grenzen von 16 und 30 Euro stabilisieren könnte.

Mit einem Inline-Optionsschein bezogen auf die Aktie von Vonovia könnten risikofreudige Anleger einen maximalen Auszahlungsbetrag von 10,00 Euro erzielen. Dafür müsse sich der Kurs bis einschließlich 19.01.2024 durchgehend innerhalb der für den Inline-Optionsschein maßgeblichen Spanne zwischen 16,00 Euro auf der Unterseite und 30,00 Euro auf der Oberseite bewegen. Gerechnet vom Stand des Scheins am 30. Oktober 2023 um 20.15 Uhr (Briefkurs 8,11 Euro) würde dies einem annualisierten Kursgewinn von 105,01 Prozent entsprechen. Werde eine der beiden Knock-out-Schwellen erreicht, trete ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ein. Falls der Kurs unter den Supportbereich bei 17,08 Euro falle oder über den Widerstand bei 28,25 Euro klettere, sollte zur Vermeidung eines Knock-outs der vorzeitige Ausstieg aus der spekulativen Position erwogen werden. Der Preis des Inline-Optionsscheins reagiere während der Laufzeit darauf, ob die Möglichkeit des Erreichens einer der beiden Schwellen zu- oder abnehme. (31.10.2023/oc/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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