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Analysen - Ausland
24.04.2023
Endlos Turbo Long 173,6163 auf NVIDIA: Ohne das Unternehmen geht bei KI nix! Optionsscheineanalyse
DZ BANK

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Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Autor: Felix Schröder, Produktmanager bei der DZ BANK

Derzeit arbeiten weltweit etwa vier Millionen Entwickler und rund 40.000 Firmen an KI-Anwendungen mit NVIDIA-Technologien.

Das KI-Zeitalter steigert die Nachfrage nach Rechenpower ins Unermessliche


Es sind die großen Namen, die derzeit mit aller Klarheit deutlich machen, welche Veränderungen durch die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) gerade auf die Welt zukommen. Microsoft-Gründer Bill Gates meldete sich im März zu Wort: "Die Entwicklung der KI ist so grundlegend wie die Erfindung des Mikroprozessors, des Personal Computers, des Internets und des Mobiltelefons. Sie wird die Art und Weise verändern, wie Menschen arbeiten, lernen, reisen, sich medizinisch versorgen lassen und miteinander kommunizieren". Tesla-CEO Elon Musk sagte zuletzt, dass KI das "Potenzial zur Zerstörung der Zivilisation" habe. NVIDIA-CEO Jensen Huang ist der Meinung, dass wir uns mittlerweile im "iPhone-Moment für KI" befinden. Huang will mit seinem Unternehmen NVIDIA die KI-Bewegung anführen, indem es Unternehmen, die in diesem Bereich innovativ sind, die notwendige Infrastruktur zur Verfügung stellt. Er will das Potenzial des 600-Milliarden-Dollar-Marktes für KI-Chips heben. Dabei wird das KI-Zeitalter mit einer unermesslichen Nachfrage nach Rechenpower einhergehen. Laut CEO Huang explodiert derzeit bereits die Nachfrage nach Rechenpower. NVIDIA hat einen großen Marktanteil bei KI-Grafikprozessoren. Unternehmen wie Microsoft und Oracle decken sich gerade mit A100- und H100-Chips von NVIDIA ein, um über die notwendige Rechenpower für KI- und Clouddienste zu verfügen. Ohne die Lösungen von NVIDIA scheint in Sachen KI nur wenig zu geschehen. Derzeit arbeiten weltweit etwa vier Millionen Entwickler und rund 40.000 Firmen an KI-Anwendungen mit NVIDIA-Technologien.

Neue Superchips angekündigt

Auf der GPU Technology Conference von NVIDIA stellte CEO Huang im Bereich der Datencenter-Hardware neue Chips für das 2. Halbjahr vor. Grace CPU Superchip wurde dabei für eine neue Art von Rechenzentren entwickelt. In diesen Rechenzentren werden verschiedene Workloads ausgeführt, von KI über High-Performance-Computing (HPC) bis hin zu Datenanalyse, digitalen Zwillingen und Hyperscale-Cloudanwendungen. Das Unternehmen stellt die zweifache Leistung pro Watt im Vergleich zu den derzeit führenden Prozessoren (CPUs). Mit Grace Hopper Superchip verspricht das Unternehmen einen neuen beschleunigten Prozessor, der von Grund auf für KI- und HPC-Anwendungen im großen Maßstab entwickelt wurde. Der Superchip soll eine bis zu zehnfach höhere Leistung bieten. Mit der NVIDIA BlueField-Datenverarbeitungseinheit (DPU) sollen Rechenzentren transformiert werden. BlueField-DPUs sollen eine sichere und beschleunigte Infrastruktur für alle Workloads in jeder Umgebung, von der Cloud über das Rechenzentrum bis hin zum Netzwerkrand ermöglichen. BlueField 3 befindet sich in der Produktion und wird von führenden Cloudserviceanbietern wie BAIDU, JD.com, Microsoft Azure, Oracle OCI und Tencent Games eingesetzt.

Zugriff auf KI-Supercomputer über die Cloud

NVIDIA präsentierte auch die vierte Generation des NVIDIA DGX-Systems. Es ist die weltweit erste KI-Plattform, die mit den neuen NVIDIA H100 Tensor Core GPUs gebaut wird. Die Systeme bieten die erforderliche Skalierbarkeit, um die massiven Rechenanforderungen von großen Sprachmodellen, Empfehlungssystemen, Gesundheitsforschung und Klimawissenschaft zu erfüllen. Aufbauend auf den Systemen plant NVIDIA den Bau eines neuen Supercomputers namens 'Eos'. Dieser soll 18 Exaflops an KI-Leistung bieten und damit die KI-Verarbeitung um das Vierfache schneller machen als der japanische Supercomputer Fugaku, der derzeit das schnellste System der Welt ist. NVIDIA kündigte zudem Partnerschaften mit Microsoft Azure, Google GCP und Oracle OCI an, um den Nvidia DGX KI-Supercomputer für Unternehmen über die Cloud bereitzustellen. NVIDIA startet eine DGX-Cloud und bietet damit jedem Unternehmen sofortigen Zugriff auf KI-Supercomputer über einen Browser. Die DGX-Cloud ist für die Ausführung von NVIDIA AI Enterprise optimiert. Es handelt sich bei dieser um eine cloudnative Suite von KI- und Datenanalysesoftware, welche eine durchgängige Entwicklung und Bereitstellung von KI ermöglicht. Die Partnerschaft bringt das Ökosystem von NVIDIA zu den Cloud-Service-Providern (CSPs), wodurch NVIDIAs Umfang und Reichweite vergrößert werden. Die Bewertung der Aktie ist mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der Factset-Daten von rund 61 für das laufende Jahr schon ambitioniert. Angesichts der starken Nachfrage erscheint es möglich, dass das Unternehmen in diese Bewertung hineinwachsen kann.

Trading-Idee: Endlos-Turbo Long Optionsschein auf NVIDIA Corp.

Anleger, die von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens NVIDIA Corp. ausgehen, könnten als Alternative zu einem Direktinvestment mit einem Endlos-Turbo Long Optionsschein der DZ BANK bezogen auf die NVIDIA Corp.-Aktie (Basiswert) auf ein solches Szenario setzen (z.B. WKN DW9GT3). Dieses Produkt ist nicht währungsgesichert. Die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses hat damit Auswirkungen auf die Höhe des in EUR zahlbaren Rückzahlungsbetrags. Mit Endlos-Turbo Long Optionsscheinen können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert ein Endlos-Turbo Long Optionsschein auf kleinste Kursbewegungen des zugrunde liegenden Basiswerts. Da die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in voller Höhe zurückgezahlt wird. Sollte der Kurs des zugrunde liegenden Basiswerts an mindestens einem Zeitpunkt während der Laufzeit eines Endlos-Turbo Long Optionsscheins auf oder unter der sog. Knock-Out-Barriere notieren (Knock-out-Ereignis), verfällt der Endlos-Turbo long Optionsschein wertlos. Die Knock-Out-Barriere wird täglich angepasst. Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (z.B. Dividenden, Stimmrechte) stehen dem Anleger nicht zu. Ein Endlos-Turbo long Optionsschein hat keine feste Laufzeit. Er kann insgesamt zu festgelegten Terminen (ordentliche Kündigungstermine) durch die DZ BANK gekündigt werden. Ein Anleger kann einen Endlos-Turbo long Optionsschein an festgelegten Terminen (Einlösungstermine) einlösen.

Einen gänzlichen Verlust des eingesetzten Kapitals erleidet der Anleger bei einem Endlos-Turbo long Optionsschein mit Basiswert NVIDIA Corp.-Aktie, wenn der Kurs der Aktie des Unternehmens NVIDIA Corp. zu einem beliebigen Zeitpunkt während der Haltedauer auf oder unter der Knock-Out-Barriere notiert. (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist auch möglich, wenn die DZ BANK ihren Verpflichtungen aus dem Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.

Stand: 21.04.2023, DZ BANK AG/Online-Redaktion

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