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Analysen - Ausland
31.03.2022
Call-Optionsschein auf Salesforce: Chance von 111,95 Prozent p.a.! Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de

www.optionsscheinecheck.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN CH1115148046/ WKN UE9SQC) der UBS auf die Salesforce.com-Aktie (ISIN US79466L3024/ WKN A0B87V) vor.

Salesforce gehöre zu den top fünf Firmensoftware-Unternehmen mit einem aktuellen Jahresumsatz von 26,5 Milliarden US-Dollar und einer jährlichen Umsatzsteigerung von über 25 Prozent. Da würden es die Aktionäre verzeihen, wenn die KGVs die Zahl 150 regelmäßig übersteigen würden. Die Aktie habe sich in den 36 Tagen des Ukrainekrieges wacker geschlagen und sogar den Abwärtstrend durchbrochen.

Salesforce sei die weltweit führende CRM-Plattform (Customer Relationship Management). Durch die Cloud-basierten CRM-Anwendungen für Vertrieb, Service, Marketing und mehr müssten keine teuren IT-Experten für Verwaltung oder Einrichtung des Systems beschäftigt werden. Die Zahlen für das Q4 2022, welches am 31. Januar 2022 schließe, seien für die Aktionäre nicht herausragend genug gewesen. Zwar sei der Kurs im Vorfeld der Veröffentlichung - trotz Beginn des Ukrainekrieges - angestiegen, habe aber die Gewinne nach der Veröffentlichung nicht halten können. Dennoch sei der Q4 Umsatz im Jahresvergleich um 26 Prozent auf 7,33 Milliarden US-Dollar gesteigert worden. Der Gewinn pro Aktie (EPS) sei aber im selben Zeitraum um 110 Prozent auf minus 0,03 US-Dollar gesunken. Die Umsatz-Prognose für das Q1 im Finanzjahr 2023 sehe eine Steigerung im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 7,37 bis 7,38 Milliarden US-Dollar vor.

Der Salesforce-Kurs habe am 24. November 2021 den Aufwärtstrend verlassen und unmittelbar nach einer kurzen Seitwärtsphase einen Abwärtstrend ausgebildet, der bis dato sein partielles Tief am 24. Februar 2022 bei 184,44 US-Dollar markiert habe. In der Spitze sei dies ein Kursverlust von 40 Prozent und ergebe ein Kursniveau wie im Juli 2020. In der Zeitspanne 2019 bis heute habe sich der Umsatz von Salesforce aber nahezu verdoppelt. Trotz Kriegsbeginn in der Ukraine sei der Kurs bis 2. März auf 217,31 US-Dollar angestiegen. Am 16. März sei der Trend signifikant gebrochen und eine Bodenbildung eingeleitet worden. Eine Schlussfolgerung könne aus diesem Bild jedoch gezogen werden: Die Aktionäre seien bereit, ein sehr hohes KGV zu akzeptieren. So liege aktuell das erwartete KGV 2021/22 bei 146. Der Fall Amazon habe gezeigt, dass eine lange Wachstumsphase mit hohen KGVs möglich sei, wenn stark reinvestiert werde. Ob Salesforce mittel bis langfristig ein ähnliches Potenzial habe, werde die Zukunft zeigen. Mittelfristig würden aus dem Kursrückgang jedoch wieder tiefere Einstiegsniveaus folgen.

Salesforce gehöre zu den top fünf Firmensoftware-Unternehmen mit einem aktuellen Jahresumsatz von 26,5 Milliarden US-Dollar und einer jährlichen Umsatzsteigerung von über 25 Prozent. Da würden es die Aktionäre verzeihen, wenn die KGVs die Zahl 150 regelmäßig übersteigen würden. Die Aktie habe sich in den 36 Tagen des Ukraine-Krieges wacker geschlagen und sogar den Abwärtstrend durchbrochen.

Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Aktie von Salesforce bis auf 238,37 US-Dollar ausgehen würden, könnten mit einem Call-Optionsschein überproportional mit einem Omega von 5,85 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 35% und dem Ziel bei 238,37 US-Dollar (0,82 Euro beim Optionsschein) bis zum 10.05.2022 sei eine Rendite von rund 58% zu erzielen. Falle der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 209,18 US-Dollar, resultiere daraus ein Verlust von rund 42% beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis betrage somit 1,36 zu 1, wenn bei 209,18 US-Dollar (0,30 Euro beim Schein) eine Stopp-Loss Order vorgesehen werde. (31.03.2022/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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