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Analysen - Nebenwerte
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17.02.2022
Turbo Call-Optionsschein auf q.beyond: Voll auf Kurs, doch die Börse honoriert es noch nicht - Optionsscheineanalyse
ZertifikateJournal
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www.optionsscheinecheck.de
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Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Turbo Call-Optionsschein (ISIN DE000DFD9YC2/ WKN DFD9YC) von der DZ BANK auf die q.beyond-Aktie (ISIN DE0005137004/ WKN 513700) vor.
q.beyond habe den Umsatz im vergangenen Jahr um rund sieben Prozent auf 155,2 Mio. Euro gesteigert. Auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe mit mehr als 31 Mio. Euro die zuletzt im November 2021 angehobene Prognose erfüllt. "Wir haben auch im zweiten Jahr der Coronapandemie alle unsere Ziele erreicht und unsere Wachstumsstrategie "2020plus" trotz schwieriger Rahmenbedingungen konsequent umgesetzt", so q.beyond-Vorstand Jürgen Hermann.
Das Unternehmen habe diese Strategie nach dem Verkauf des Telekommunikationsgeschäfts und vor Ausbruch der Pandemie im Mai 2019 vorgestellt. Dass die Pläne aufgehen, zeige der stetig wachsende Auftragseingang: 2021 habe er mit 185 Mio. Euro nach 161 Mio. Euro im Vorjahr erneut einen Rekordwert erreicht. Dies sei eine hervorragende Basis für das Wachstum im Jahr 2022 und darüber hinaus.
q.beyond werde die Prognose für das laufende Jahr und die finalen Zahlen für 2021 am 30. März veröffentlichen und am 4. April auf einer Investorenkonferenz erläutern. Im Mittelpunkt werde dort die Vorstellung der Pläne zur Fortsetzung der Wachstumsstrategie bis 2025 stehen. "Die Veröffentlichung neuer Mittelfristziele sollte unserer Ansicht nach ein deutliches Signal an den Kapitalmarkt darstellen, welche Wachstumschancen der IT-Dienstleister aktuell sieht", würden die Analysten von Montega meinen. Kurzum: Für reichlich Fantasie sei gesorgt.
Insofern bleibe der erstmals in ZJ 42.2020 vorgestellte Turbo auf q.beyond von der DZ BANK weiterhin spannend. Der Hebel des Papiers liege aktuell bei knapp zwei und die Knock-Out-Barriere sei bei 0,886 Euro eingezogen. (Ausgabe 6/2022) (17.02.2022/oc/a/nw)
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