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Analysen - Nebenwerte
04.11.2021
Turbo Call-Optionsschein auf OHB: Satellitengeschäft verspricht neuen Schub - Optionsscheineanalyse
ZertifikateJournal

www.optionsscheinecheck.de

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Turbo Call-Optionsschein (Open End) (ISIN DE000DFD44Y0/ WKN DFD44Y) der DZ BANK auf die OHB-Aktie (ISIN DE0005936124/ WKN 593612) vor.

Der Wettlauf der amerikanischen Unternehmen Blue Origin, SpaceX und Virgin Galactic um die kommerzielle Raumfahrt sei in vollem Gange. Dabei werde gerne übersehen, dass auch Deutschland in puncto Weltall einiges zu bieten habe. Seit Jahren dick im Geschäft sei der Bremer OHB-Konzern. Das Portfolio des Unternehmens beinhalte unter anderem Lösungen für die gesamte Wertschöpfungskette der Satellitenentwicklung, des Satellitenbaus und des Satellitenbetriebs. In der Bemannten Raumfahrt stünden Projekte für Ausstattung und Betrieb der Internationalen Raumstation ISS, Columbus und ATV im Vordergrund.

Im kommerziellen Raumfahrtgeschäft stehe OHB vor dem Einstieg in den US-Markt. Die Bremer hätten kürzlich mitgeteilt, dass man sich in finalen Verhandlungen mit dem US-Unternehmen SpaceLink über die Lieferung von vier Telekommunikationssatelliten mit einem erwarteten Auftragsvolumen von mehr als 300 Mio. Dollar befinde. OHB beabsichtige zudem, rund 25 Mio. Dollar in die Gesellschaft Space-Link zu investieren. Bei OHB werde der Deal auch als Einstieg in den US-Markt der kommerziellen Auftraggeber und als möglicher Türöffner für institutionelle Kunden gesehen.

Damit nicht genug. Für eine Extra-Portion Fantasie sorge zudem der mögliche Börsengang der OHB-Tochter Rocket Factory Augsburg (RFA) - zumindest deute die Berufung des Ex-Google-DACH-Chefs Stefan Tweraser zum RFA-Chef darauf hin. Das Startup habe sich auf die Fahnen geschrieben, die preiswerteste Rakete der Welt zu bauen, um Kleinstsatelliten ins All zu schießen - ein Milliardenmarkt.

Risikobewusste Anleger setzen darauf, dass sich die OHB-Aktie aus ihrem langjährigen Seitwärtstrend befreien kann, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Denn abgesehen von kurzen Ausreißern pendle der Wert schon seit circa drei Jahren zwischen rund 30 und 45 Euro hin und her. Dazu geeignet sei zum Beispiel ein Turbo Call-Optionsschein von der DZ BANK. Bei dem Papier sei der die Knock-Out Barriere bei 26,11 Euro eingezogen, also 33,3 Prozent unterhalb des aktuellen Niveaus. Tiefer habe die OHB-Aktie zuletzt im Corona-Crash im März 2020 und im Jahr 2017 notiert. (Ausgabe 43/2021) (04.11.2021/oc/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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