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Analysen - DAX 100
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29.10.2021
Call-Optionsschein auf Gerresheimer: 29 Prozent Chance! - Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de
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www.optionsscheinecheck.de
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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000SF5EY15/ WKN SF5EY1) der Société Générale auf die Aktie von Gerresheimer (ISIN DE000A0LD6E6/ WKN A0LD6E) vor.
Die Gerresheimer AG könne von den Corona-bedingten, wirtschaftlichen Verwerfungen profitieren, indem sie Verpackungsmaterial für die Covid-19-Impfung bereitstelle. Nach einem starken Kursanstieg von Mitte März 2020 bis Anfang September 2020 sei eine bis heute andauernde Konsolidierungsphase gefolgt. Realwirtschaftlich habe im Quartalsvergleich ein schönes Umsatzplus von rund 10 Prozent ausgewiesen werden können.
Gerresheimer sei ein weltweit führender Partner der Pharma- und Healthcare-Industrie. Das breite Angebotsspektrum umfasse pharmazeutische Verpackungen sowie Produkte zur einfachen und sicheren Verabreichung von Medikamenten. Die Corona-Impfkampagnen und die florierenden Geschäfte mit der Pharmaindustrie würden den Spezial-Verpackungshersteller zuversichtlich stimmen.
So sorge der hohe Bedarf an Glasampullen und Spritzen für die Covid-19-Impfung für ein zusätzliches Umsatzplus von 10 Prozent im Jahresvergleich (im Quartal von Juni bis Ende August). Leider hätten steigende Kosten die Gewinnmarge belastet. Das bereinigte EBITDA sei um 0,2 Prozent auf 74,8 Millionen Euro zurückgegangen. Als Grund habe das Management gestiegene Kosten für Rohstoffe wie Kunststoffgranulat, Strom und Gas genannt. Die Marge habe sich entsprechend um 1,9 Prozentpunkte auf 19,6 Prozent verschlechtert. Das bereinigte Konzernergebnis sei moderat um 2,8 Prozent auf 31,6 Millionen Euro gestiegen.
Trotzdem hätten die Markteilnehmer am 12. und 13. Oktober nach Veröffentlichung der Quartalszahlen zum 3. Quartal beherzt zugegriffen und für eine Bodenbildung des Kursverlaufes im Oktober an der Marke von 77,61 Euro gesorgt. Die letzten zwölf Monate habe sich die Aktie deutlich schlechter entwickelt als der MDAX. Dies sei auch auf die fulminante Kursentwicklung nach dem Corona Sell Off im März 2020 zurückzuführen.
Ein Charakter vieler Aktien sei die tendenzielle Rückkehr zum Mittelwert, was auch am Kurs von Gerresheimer beobachtet werden könne. Eine Folge daraus könnte auch der neuerliche Anstieg des Papiers bedeuten. Dies alles geschehe vor dem Hintergrund eines starken organischen Umsatzwachstums des Konzerns. Die Unterstützungslinie bei 77,61 Euro sollte so schnell nicht unterschritten werden, nachdem sie nach der Präsentation der Zahlen verteidigt worden sei. Hier müsse die Aktie "nur" auf 85,01 Euro steigen, um ein ansprechendes Chance-Risiko-Verhältnis zu erreichen.
Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Gerresheimer-Aktie bis auf 85,91 Euro ausgehen würden, könnten mit dem Call-Optionsschein überproportional mit einem Omega von 4,14 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 33% und dem Ziel bei 85,91 Euro (1,35 Euro beim Optionsschein) bis zum 22.12.2021 sei eine Rendite von rund 29% zu erzielen. Falle der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 76,59 Euro, resultiere daraus ein Verlust von rund 23% beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis betrage somit 1,25 zu 1, wenn bei 76,59 Euro (0,81 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen werde. (29.10.2021/oc/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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