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Analysen - DAX 100
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30.09.2021
Inliner auf Vonovia: Der Konzern ist bei der Übernahme von Deutsche Wohnen am Ziel - Optionsscheineanalyse
ZertifikateJournal
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www.optionsscheinecheck.de
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Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Inline-Optionsschein (ISIN DE000HR99CX4/ WKN HR99CX) von HVB onemarkets auf die Aktie von Vonovia (ISIN DE000A1ML7J1/ WKN A1ML7J) vor.
Geschafft: Der größte deutsche Immobilienkonzern Vonovia habe sich mit bis dato 50,49 Prozent die Mehrheit an Deutsche Wohnen gesichert. Der Bochumer Immobilienkonzern sei gerade dabei, die Nummer zwei unter den deutschen Vermietern im dritten Anlauf zu übernehmen - für 53 Euro je Deutsche Wohnen-Aktie. Die ersten beiden Male sei Vonovia gescheitert, weil die Aktionäre des Übernahmeziels nicht genügend Aktien angedient hätten. Um diesmal Erfolg zu haben, habe Vonovia-Chef Rolf Buch Bedingungen in dem Übernahmeangebot fallen gelassen, unter anderem die Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent der Aktien. Neben den Fortschritten in dem Übernahmeprozess habe auch das Ergebnis der Bundestagswahl für Erleichterung bei Anlegern gesorgt. "Die Gefahr einer rot-rot-grünen Bundesregierung ist vorbei und somit rechnen nun viele Marktteilnehmer mit einem eher gemäßigten weiteren Vorgehen bei dem Thema hohe Mieten", habe Marktbeobachter Andreas Lipkow von der Comdirect gesagt.
Auch dass bei einem Volksentscheid in Berlin für eine Enteignung von Wohnungsunternehmen gestimmt worden sei, habe die Stimmung nicht trüben können - wohl auch, weil das Votum für die Politik rechtlich nicht bindend sei. Selbst wenn es zu einer Enteignung komme, sollten sich die negativen Auswirkungen im Rahmen halten, da die Immobilienbesitzer vermutlich zu Preisen auf Marktniveau entschädigt werden müssten. Charttechnisch gesehen sei jedoch kein Ende des Seitwärtstrends bei Vonovia in Sicht. Bleibt das noch bis Weihnachten so, bietet ein Inliner von HVB onemarkets mit den Barrieren 47,50 und 65,00 Euro in lediglich knapp drei Monaten eine Ertragschance von 43,5 Prozent, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 38/2021) (30.09.2021/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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