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Analysen - Ausland
25.04.2003
Rosenbauer reizvoll
Erste Bank

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Die Analysten der Erste Bank halten die Rosenbauer-Aktie (ISIN AT0000922554/ WKN 892502) für reizvoll.

Das Unternehmen habe diese Woche endgültige Geschäftszahlen für 2002 bekannt gegeben, welche eine gute Geschäftsentwicklung hätten erkennen lassen. Wenngleich die Gesellschaften in Belgien (Umsatz 2001: 12 Mio. Euro) und in Norwegen (Umsatz 2001: 5,3 Mio. Euro) endkonsolidiert worden seien, so habe ein Umsatzplus von 5% auf 286,5 Mio. Euro erreicht werden können. Dieses Wachstum sei vor allem auf die Auslieferung von Exportaufträgen - insbesondere Spanien - zurückzuführen. Das Nettoergebnis nach Minderheiten habe 6,8 Mio. Euro nach 0,5 Mio. in 2001 betragen. Verantwortlich für diese starke Ergebnisentwicklung seien vor allem der Turnaround in den deutschen Produktionsstätten, Restrukturierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen in den österreichischen Produktionen sowie die erfreuliche Ergebnisentwicklung in den USA und Spanien.

Aufgrund des Rekordergebnisses werde der Vorstand auf der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende von 1 auf 1,5 Euro je Aktie vorschlagen. Der Auftragsbestand per 31.12.2002 habe mit 240,4 Mio. Euro abermals ein sehr hohes Niveau erreicht und lasse eine gute Auslastung der Produktionskapazitäten in 2003 erwarten. Wenngleich in diesem Jahr mit keiner Verbesserung der ungünstigen Branchensituation in Europa zu rechnen sei, zeige sich das Management für 2003 zuversichtlich. Vor allem mit dem erstmals vorgestellten Löschfahrzeug "AT NEU" und dem Eurosystem-Konzept sei zu erwarten, dass sich Rosenbauer gegen den allgemeinen Trend erfolgreich behaupten werde können. Auch für den US-Markt werde mit einer Fortsetzung der positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung gerechnet.

Die Rosenbauer-Aktie erscheint vor dem Hintergrund der wiedergewonnenen Stärke reizvoll, so die Analysten der Erste Bank, die Bewertung reflektiert einerseits eine anhaltend hohes Rentabilitätsniveau, berücksichtigt jedoch auch die niedrige Liquidität der Aktie.


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