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Analysen - DAX 100
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27.01.2000
Bankgesellschaft Berlin halten
WGZ-Bank
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Dr. Viktor Heese, Aktienanalyst bei der WGZ-Bank, stuft die Aktien der Bankgesellschaft Berlin (WKN 802322), unvermindert als Marketperformer ein.
Trotz andauernder Reformbemühungen gelinge es dem Institut nicht überzeugend, die Kosten und die Kreditvorsorge in den Griff zu bekommen, was nach Ansicht der WGZ-Experten auch mit dem öffentlich-rechtlichen Charakter und der damit einhergehenden rechtlichen Beschränkungen und etwas unklaren Lenkungs- und Entscheidungsstrukturen zusammenhänge. Dies erachten Heese und seine Kollegen in Zeiten der Globalisierung im Bankensektor als ein entscheidendes Handicap. Andererseits stecke wegen der hohen Kosten- und Renditereserven, wie einem niedrigen RoE-Ziel von 10 % und cost income ratio von 70 %, wegen noch geringer Fortschritte beim Konzernumbau, der Erwartungen auf eine Privatisierung des Instituts und des unter dem Buchwert von 20 Euro liegenden Börsenkurses ausreichende Phantasie im Titel, die zur Beibehaltung der Einstufung veranlasse.
Die Gewinnschätzung je Aktie nach DVFA betrage 0,96 Euro für 1999 und 1,13 Euro für 2000. Im nächsten Geschäftsjahr rechne man mit einem Gewinn je Aktie von 1,35 Euro.
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