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Analysen - DAX 100
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12.12.2018
Call-Optionsschein auf Fresenius: Ein guter Tag macht noch keinen - Optionsscheineanalyse
boerse-daily.de
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www.optionsscheinecheck.de
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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000ST7RB32/ WKN ST7RB3) der Société Générale auf die Aktie von Fresenius (ISIN DE0005785604/ WKN 578560) vor.
Das Wertpapier des schwer angeschlagenen Fresenius-Konzerns habe in den letzten beiden Jahren gut 50 Prozent an Wert verloren, sei zuletzt jedoch auf eine markante Unterstützung getroffen und versuche sich an dieser Stelle nun an einer Stabilisierung.
Übergeordnet bestehe noch immer ein intakter Aufwärtstrend seit dem Jahr 2002, von wo aus die Fresenius-Aktie von 2,40 Euro auf ein Verlaufshoch von 80,07 Euro habe zulegen können. Bis Mitte 2017 sei es für das Papier auch hervorragend gelaufen, dann aber habe Ernüchterung eingesetzt und der Wert sei in einem ersten Schritt auf 60,00 Euro zurückgefallen. In den letzten Wochen sei es zu einem regelrechten Crash auf das Unterstützungsniveau aus 2014 um 40,00 Euro gekommen. Nun versuche sich die Aktie an dieser Stelle an einer Stabilisierung und scheine damit Erfolg zu haben. Doch aus technischer Sicht dürfte dies nur eine zwischengeschaltete Erholungsbewegung sein, ein nachhaltiger Boden sei hierdurch noch nicht ableitbar.
Die durchaus feste zu bezeichnende Wochenkerze könnte nun direktes Aufwärtspotenzial zunächst bis in den Bereich von 45,00 Euro freisetzen, im Erfolgsfall darüber sogar bis an die Marke von 48,01 Euro. Für diesen Fall könnten spekulativ orientierte Investoren beispielshalber auf den Call-Optionsschein zurückgreifen und bei vollständiger Umsetzung der Idee einer Rendite von bis zu 138 Prozent erzielen. Eine Verlustbegrenzung sollte sich vorsichtshalber noch unter den Vorwochentiefs von 38,28 Euro bewegen.
Sollte das Stop-Niveau allerdings nachhaltig gebrochen werden, müssten Rücksetzer auf rund 35,00 Euro einkalkuliert werden. Der nächste Support bestehend aus dem 38,2% Fibonacci-Retracement verlaufe aktuell bei 82,09 Euro, weshalb sogar bis auf dieses Niveau Abgaben einzuplanen wären.
Über den vorgestellten und zeitlich unbegrenzten Call-Optionsschein mit einem Zielhorizont bei zunächst 45,00 Euro lasse sich über den Schein bereits eine Rendite von 68 Prozent erzielen. Bei vollständiger Umsetzung der Idee und einem Anstieg der Fresenius-Aktie bis an 48,01 Euro hätten sich sogar 138 Prozent Rendite erreichen lassen. Eine Verlustbegrenzung sollte sich in diesem Fall aber noch unterhalb des Niveaus von 38,28 Euro aufhalten. Der Anlagehorizont könne jedoch mehrere Wochen umfassen, die Eintrittswahrscheinlichkeit sei zunächst noch als spekulativ einzustufen. (12.12.2018/oc/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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