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Analysen - DAX 100
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25.10.2018
WAVE XXL-Optionsscheine auf SAP: Haben Anleger das Warten satt? - Optionsscheineanalyse
X-markets by Deutsche Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Der Experte von X-markets by Deutsche Bank, Christian-Hendrik Knappe, stellt einen WAVE XXL-Call-Optionsschein (ISIN DE000DS47RK5/ WKN DS47RK) sowie einen WAVE XXL-Put-Optionsschein (ISIN DE000DS7LN53/ WKN DS7LN5) der Deutschen Bank auf die Aktie von SAP (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) vor.
SAP sei zuletzt im wichtigen Cloud-Bereich überraschend stark gewachsen. Schon seit Jahren würden die Walldorfer im Geschäft mit der Mietsoftware aus der Wolke große Fortschritte machen. Doch dies reiche Anlegern offenbar nicht mehr. Sie wollten endlich auch Fortschritte auf der Ergebnisseite sehen. Könne SAP liefern?
Am 18. Oktober habe SAP seine Ergebnisse für das dritte Quartal 2018 vorgelegt. Was Europas größter Softwarekonzern und die weltweite Nummer eins im Bereich Firmensoftware zu berichten gehabt habe, habe zunächst sehr verheißungsvoll geklungen. Seit Jahren würden sich die Walldorfer auf das Wachstum im Bereich Cloud Computing konzentrieren. Angesichts der harten Konkurrenz, die US-Konzerne wie Oracle oder Salesforce.com darstellen würden, gelte es sich möglichst schnell Marktanteile auf dem Zukunftsmarkt zu sichern. Entsprechend optimistisch habe das Management angesichts der jüngsten Erfolge im Cloud-Geschäft geklungen.
Im September-Quartal 2018 seien die Cloud-Subskriptions-und -Supporterlöse im Vorjahresvergleich um 39 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro gestiegen. Währungsbereinigt habe das Plus sogar bei 41 Prozent gelegen. Zu dem deutlichen Anstieg habe auch eine Übernahme beigetragen. Die starke Wachstumsdynamik im Cloud-Geschäft habe dafür gesorgt, dass sich das Management in Bezug auf die Jahresziele optimistischer gezeigt habe. Die 2018er-Umsatzerlöse sollten um 7,5 bis 8,5 Prozent auf 25,2 bis 25,5 Mrd. Euro ansteigen, nachdem zuvor lediglich ein Plus von 6,0 bis 7,5 Prozent in Aussicht gestellt worden sei. Im dritten Quartal hätten die Umsätze um 8 Prozent auf 6,0 Mrd. Euro zugelegt.
Während SAP auf der Umsatzseite habe überzeugen können, hätten sich Anleger angesichts der Entwicklung auf der Ergebnisseite enttäuscht gezeigt. Unter dem Strich habe SAP für die Zeit zwischen Juli und September 2018 sogar einen Gewinnrückgang um 2 Prozent auf 974 Mio. Euro ausgewiesen. Zu diesem Rückgang hätten verschiedene Faktoren wie die Kosten für die aktienbasierte Vergütung des Managements und der Belegschaft oder Integrationskosten nach den jüngsten Übernahmen beigetragen.
Am schmerzhaftesten dürfte jedoch der Umstand gewesen sein, dass das stark wachsende Cloud-Geschäft noch nicht so profitabel sei wie man es auf Managementseite gerne hätte. In diesem Punkt hoffe SAP jedoch auf so genannte Skaleneffekte und dass die Profitabilität mit dem Erreichen einer gewissen Größe quasi von selbst zunehme. Im dritten Quartal habe SAP einen Rückgang der um Einmaleffekte bereinigten operativen Marge im Vorjahresvergleich um 0,4 Prozentpunkte auf 28,9 Prozent ausweisen müssen, obwohl Marktteilnehmer mit einem deutlichen Anstieg gerechnet hätten.
Die Enttäuschung der Anleger über die Entwicklung der Profitabilität und das turbulente Gesamtmarktumfeld hätten die SAP-Aktie kurzfristig unter Druck gebracht. Allerdings könne der zwischenzeitliche Kursrücksetzer auch als Einstiegsgelegenheit dienen. Schließlich gewinne SAP im wichtigen Cloud-Geschäft Marktanteile hinzu und wachse kräftig weiter. Mit der Zeit sollten sich die hohen Investitionen auszahlen und der Konzernumbau zu einem Ende kommen.
Spekulative Anleger, die steigende Kurse der SAP-Aktie erwarten würden, könnten mit dem WAVE XXL-Call der Deutschen Bank auf ein solches Szenario setzen. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liege derzeit bei 2,87, die Barriere bei 63,45 Euro. Wer aber als spekulativer Anleger eher short-orientiert sei, könnte mit dem WAVE XXL-Put der Deutschen Bank (aktueller Hebel 3,55; Barriere bei 113,05 Euro) auf fallende Kurse der SAP-Aktie setzen. (Stand vom 23.10.2018) (25.10.2018/oc/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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