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Analysen - DAX 100
15.03.2018
Vonovia Discount Call: Zweistellige Renditechance bis Juni - Optionsscheineanalyse
ZertifikateJournal

www.optionsscheinecheck.de

Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Discount Call-Optionsschein (ISIN DE000HW9HG83/ WKN HW9HG8) der HypoVereinsbank onemarkets auf die Aktie von Vonovia (ISIN DE000A1ML7J1/ WKN A1ML7J) vor.

Der Zinsanstieg an den Kapitalmärkten habe bei den Aktien der Versorger- und Immobilienbranche Spuren hinterlassen. Auch die Papiere von Deutschlands größtem Wohnungskonzern Vonovia seien unter Beschuss geraten. Von Anfang Januar bis Mitte Februar sei der DAX-Wert um mehr als 14 Prozent in die Tiefe gerauscht, auf das niedrigste Niveau seit Oktober.

Inzwischen aber habe der Titel wieder einiges an Boden gut gemacht. Auf Monatssicht sei es um gut 4 Prozent nach oben gegangen. Für den nötigen Kursschub hätten die Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr gesorgt. Steigende Mieten, geringere Finanzierungskosten und die milliardenschwere Übernahme der österreichischen Conwert hätten dem Unternehmen einen kräftigen Gewinnsprung beschert. Wie Vonovia mitgeteilt habe, sei das operative Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (FFO I) 2017 um 21 Prozent auf 920,8 Mio. Euro geklettert. Damit habe der Bochumer Immobilienkonzern seine Zielvorgabe hauchdünn übertroffen.

Das Periodenergebnis habe leicht auf knapp 2,6 Mrd. Euro zugelegt. Hier habe Vonovia von einer Aufwertung seines Immobilienvermögens profitiert. Der Wert des Portfolios habe sich zum Jahresende 2017 um fast ein Viertel auf 33,4 Mrd. Euro erhöht. Davon sollten auch die Aktionäre etwas haben: Das Management wolle die Dividende je Aktie wie geplant auf 1,32 Euro anheben nach 1,12 Euro ein Jahr zuvor.

Für 2018 würden die Aussichten ebenfalls positiv bleiben: "Die Nachfrage nach guten und bezahlbaren Wohnungen ist ungebrochen", so Vonovia-Chef, Rolf Buch, anlässlich der Bilanzvorlage. Die Mieteinnahmen und der Wert des Immobilienportfolios dürften erneut zulegen. Konkret erwarte Vonovia einen Anstieg des operativen Ergebnisses aus dem laufenden Geschäft (FFO 1) auf 960 bis 980 Mio. Euro. Dabei sei der rund 5,2 Mrd. Euro teure Zukauf der österreichischen BUWOG, der Anfang der Woche besiegelt worden sei, noch nicht berücksichtigt. Kurzum: Die fundamentalen Rahmenbedingungen würden stimmen. Und auch die Charttechnik helle sich auf. Allerdings könnten sich die Zinsen als Spielverderber erweisen. Anleger sollten daher lieber mit angezogener Handbremse in Vonovia investieren. (Ausgabe 10/2018) (15.03.2018/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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