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Analysen - Ausland
03.06.2002
Schoeller-Bleckmann übergewichten
Raiffeisen Centrobank

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Die Analysten der Raiffeisen Centrobank empfehlen die Schoeller-Bleckmann-Aktie (WKN 907391) weiterhin überzugewichten.

Das internationale Umfeld habe im 1. Quartal 2002 weiterhin Schwäche gezeigt. Die Ölservicebranche habe einen Rückgang von 14% gegenüber dem letzten Quartal 2001 und einen deutlichen Rückfall von 33% im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres hinnehmen müssen. Die leichte wirtschaftliche Erholung in den USA lasse in der Ölbranche auf sich warten. Somit sei der Auftragsstand der SBOE-Gruppe per 30.März 2002 leicht um 3 Mio. Euro auf Euro 50 Mio. zurückgegangen. Die Analysten würden jedoch keinem weiteren Rückgang des Order backlog der SBOE-Gruppe erwarten und würden mit einer Erholung im zweiten Halbjahr 2002 rechnen.

Trotz der internationalen Flaute in der Ölbranche habe SBOE gute Quartalsergebnisse veröffentlicht. Dem Unternehmen sei es gelungen, den Umsatz des letzten Quartals 2001 zu halten. Das EBIT habe sich im Vergleich zum 4. Quartal leicht verbessern können.

Die Analysten gingen unverändert davon aus, dass SBOE 2003 wieder an das Rekordjahr 2001 anschließen werde. Sie würden mit einer Umsatzsteigerung von 7% und mit einem Gewinn je Aktie von 1,49 Euro rechnen. SBOE sei für 2002e und 2003e mit einem KGV von 6,6 und 5,6 und einem EV/EBITDA von 3,2 und 3,0 bewertet. Demgegenüber zeige die Peer Group ein KGV von 26 und 18 und ein EV/EBITDA von 10-12.

Das Analystenteam der Raiffeisen Centrobank sieht SBOE fundamental als attraktiv bewertet an und hält die Empfehlung "übergewichten" mit einem Kursziel von 17 Euro aufrecht.



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