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Analysen - Ausland
06.03.2003
Bristol-Myers Squibb neutral
Merrill Lynch

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Der Börsenanalyst David Risinger von Merrill Lynch bewertet die Aktie des US Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb (WKN 850501) weiterhin mit einem neutralen Rating.

Am Montag werde Bristol-Mers Squibb (BMS) die Ergebnisse für das 4. Quartal 2002 vorlegen. Außerdem sei eine Korrektur der Zahlen für das 3. Quartal zu erwarten. Es wäre gut für BMS, wenn diese Korrektur sich nicht auf das EPS des Unternehmen auswirken werde. Auf jeden Fall sei aber mit einer Umschichtung des Umsatzes pro Quartal zurechnen. Sollte sich das EPS verändern, habe es offensichtlich Strafzahlungen für die falsche Umsatzverbuchung gegeben.

Bereits im Dezember habe das "Wall Street Journal " berichtet, dass es bei BMS einige Unklarheiten über die Verbuchung von Umsätzen gegeben habe. So habe es zum Beispiel hohe Abschreibungen von Forschungsprojekten gegeben, um die Erträge zu steigern. Sollte sich das EPS Ergebnis für 2002 nun nicht deutlich verändern, seien auch die Wachstumserwartungen wieder besser gesichert. Die Aktienspezialisten würden vorerst an ihrer Erwartung nichts verändern. Diese gehe von einem Gewinn pro Aktie von 1,22 und 1,63 US-Dollar für 2002 und 2003 aus.

Im Vorfeld der Ankündigung der Unternehmenszahlen ändert David Risinger von Merrill Lynch nichts an seiner neutralen Beurteilung für die Aktie von Bristol-Myers Squibb.


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