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Analysen - Ausland
28.02.2003
VA Technologie "hold"
Erste Bank

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Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktie von VA Technologie (WKN 890774) weiterhin mit "hold" ein.

Das Unternehmen habe vorläufig über das Jahr 2002 berichtet, das kleine Überraschungen geborgen habe. 2002 sei erneut ein Jahr der Restrukturierungen in den Bereichen Metallurgie (bereits abgeschlossen) und Wassertechnik gewesen, während die Energiedivisionen und Infrastruktur positive Trends gezeigt hätten. Der Auftragseingang der Gruppe habe sich im Vergleich zum 3. Quartal deutlich erholt gezeigt, für das Gesamtjahr würden sich die neuen Aufträge damit auf EUR 4.125 Mio., nur -5% auf vergleichbarer Basis zum Vorjahr in einem schlechten Konjunkturumfeld belaufen.

Der Umsatz habe EUR 3.872 Mio. nach EUR 3.868 Mio. auf vergleichbarer Basis 2001 erreicht. Mit einem EBIT von EUR 83 Mio. habe das Ziel, das operative Ergebnis des letzten Jahres zu erreichen, erfüllt werden können. Das Nettoergebnis von EUR -93 Mio. sei neben den Problemen im Bereich Wassertechnik auch durch die Insolvenz der 10%-Beteiligung Babcock Borsig Power (zur Jahresmitte 2002) belastet gewesen (EUR 48 Mio.).

Man sehe trotz der zahlenmäßig attraktiven Bewertung keinen steigenden Aktienkurs in der nächsten Zeit unter den derzeitigen Voraussetzungen. Zwar sollte sich das EBIT dieses Jahr deutlich verbessern (das Management habe ein Plus von 40% für 2003 angedeutet), allerdings maßgeblich bedingt durch eine Reduktion der Verluste in der leidenden Wassertechnik und eine Verbesserung in der Metallurgie. Ohne die Zinsenübertragung in Höhe von geschätzten EUR 90 bis 100 Mio. ins EBIT, bleibe operativ nur ein Betrag von EUR 25-35 Mio., was die zwar verbessert habe, doch anhaltende Rentabilitätsschwäche der Gruppe offenlege. Das Nettoergebnis erwarte man im Jahr 2003 bei EUR 8 Mio.

Die Analysten der Erste Bank bleiben daher bei ihrer "hold"-Einstufung für die Aktie von VA Technologie.



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