|
Analysen - Ausland
|
27.02.2003
Cephalon "strong buy"
US Bancorp Piper Jaffray
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Peter Ginsberg von U.S. Bancorp Piper Jaffray wiederholt wegen der positiven Zukunftsperspektiven für das Medikament "Provigil" seine Empfehlung "strong buy" für Aktien des amerikanischen Pharmaunternehmens Cephalon (WKN 881752).
Der Antrag von Cephalon, die Indikation von Provigil von "außerordentliche Tagesmüdigkeit im Zusammenhang mit Narkolepsie" auf "außerordentliche Tagesmüdigkeit im Zusammenhang mit Schlafstörungen bei Erwachsenen" auszudehnen, sei von den amerikanischen Zulassungsbehörden angenommen worden.
Sollte der Antrag genehmigt werden, könnte Cephalon das Medikament nach Ansicht der Analysten zur Behandlung von Patienten mit Schlaf-Apnoe und Störungen des Schlafrhythmus (z.B. bei Schichtarbeit) vermarkten. Dies würde das Medikament bei praktischen Ärzten, die auch Depressionen behandelten, bekannter machen, da diese Patienten oft auch unter starker Schlaflosigkeit litten.
Mit einer derart erweiterten Indikation könnte das Umsatzwachstum bei Provigil in den Jahren 2004 und 2005 wesentlich stärker ausfallen als bisher angenommen. Derzeit gehen die Analysten von U.S. Bancorp Piper Jaffray noch von einem Umsatz im Jahr 2003 von 280 Mio. USD, von 379 Mio. USD im Jahr 2004 und 551 Mio. USD im Jahr 2005 aus. Ob das Wachstum danach noch stärker ausfallen werde, hänge davon ab, ob die Exklusivität des Medikamentes auch nach Mitte 2006 noch bestehe.
Cephalon rechne mit einer Entscheidung der Gesundheitsbehörden bis Ende Oktober. Aber auch beim Zwischenmeeting Mitte Juli könnten bereits erste Entscheidungen fallen. Die Analysten gehen derzeit von einer Zulassung der Zusatzindikation in der 1. Jahreshälfte des Jahres 2004 aus.
Aus diesem Grund empfiehlt Peter Ginsberg von U.S. Bancorp Piper Jaffray die Aktie von Cephalon weiter mit "strong buy".
|