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Analysen - Ausland
24.02.2003
Statoil niedrig bewertet
Finanzwoche

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Die Analysten vom Börsenbrief "Finanzwoche" sind der Meinung, dass die Aktie von Statoil (WKN 675213) niedrig bewertet ist.

Das Unternehmen weise erfreuliche Zahlen auf. Bereinigt um außerordentliche Posten, habe der Gewinn je Anteilsschein im vergangenen Jahr um 8,8% auf 7,72 Norwegische Kronen (NKR) verbessert werden können. Somit habe er leicht über den Prognosen von 7,40 NKR gelegen. Die bereinigte Wachstumsrate beim Gewinn je Aktie habe im 4. Quartal 2002 bei 63,6% gelegen. Das Unternehmen rentiere nach einer geringfügigen Dividendenerhöhung inzwischen mit 5,7%. Bei einer Ausschüttungsquote von nur 38% sollte die Dividende vergleichsweise sicher sein.

Der Konzern komme mit durchschnittlichen Auffindungs- und Erschließungskosten von 6,2 Dollar in den vergangenen 3 Jahren der für 2004 vorgegebenen Zielgröße schon sehr nahe. Diese würden bei 6 Dollar je Barrel Öl-Äquivalent im 3-Jahres-Durchschnitt liegen. Die Aktie weise unverändert ein überdurchschnittliches Chance/Risiko-Verhältnis auf. Bei aktuellen Kursen erscheine bereits ein (keineswegs sicherer) erheblicher Ölpreisrückgang eingepreist. Sowohl bewertungsbedingt, als auch im Falle weiter hoher Ölpreise bestünden gute Kurschancen nach oben. Statoil sei besonders ölpreissensitiv, da rund 85% des erreichten Gewinns aus den Upstream-Aktivitäten kämen.

Die Bewertung der Statoil-Aktie ist im Verhältnis zum ohnehin schon preiswerten Sektor klar zu niedrig, so die Analysten der "Finanzwoche". Die hohe Dividendenrendite schütze die Notierung zusätzlich nach unten.


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