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Analysen - Ausland
12.02.2003
Kraft Foods übergewichten
Berliner Volksbank

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Die Analysten der Berliner Volksbank stufen die Aktie von Kraft Foods (WKN 655910) mit "übergewichten" ein.

Der weltweit zweitgrößte Nahrungsmittelhersteller Kraft Foods (KFT) habe im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres den Gewinn pro Aktie (EPS) um 11% auf 0,51 USD steigern können und habe damit die Konsenserwartungen um einen Cent verfehlt. Der Gewinn pro Aktie liege damit für das Gesamtjahr bei 2,02 USD gegenüber 1,75 USD in 2001. Der Umsatz habe um 4% gegenüber dem Vorjahr zulegen können und habe 7,8 Mrd. USD betragen.

Höhere Kosten durch Aktienoptionsprogramme, Probleme mit den Pensionsfonds und die Krise in Lateinamerika würden derzeit jedoch das Unternehmen belasten. Das Management habe daher einen enttäuschenden Ausblick für das laufende Jahr gegeben. Als Gewinnerwartung sei lediglich ein EPS von 2,10 - 2,15 USD genannt worden.

Die fragwürdige Praxis der Bilanzierung der KFT-Pensionsfonds stelle die Realität nur unvollständig dar, werde sich aber systembedingt in den nächsten Jahren niederschlagen, was KFT einige Gewinnwachstumspunkte kosten werde. Daher sei der Bewertungsabschlag relativ zum Sektor momentan gerechtfertigt und berge kaum Kurspotenzial.

Die Analysten der Berliner Volksbank nehmen ihr Anlageurteil für die Kraft Foods-Aktie von "kaufen" auf "übergewichten" zurück, da der Ausblick für das laufende Jahr enttäuschend ausgefallen ist.



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