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Analysen - Ausland
19.02.2003
Reuters "underweight"
Morgan Stanley Dean Witter

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Matthew Owen, Paul Gordon, Sarah Simon und Javier Marin, Analysten der Investmentbank Morgan Stanley, stufen die Aktie von Reuters (WKN 911958) weiterhin mit "underweight" ein.

Der Finanzdienstleister wolle durch ein harsches Restrukturierungsprogramm namens "FastForward" wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Bis 2006 sollten 440 Millionen Pfund Sterling eingespart werden; dieser Umbau des Konzerns beanspruche weitere Finanzmittel von 340 Millionen Pfund - zusätzlich zu den schon verbrannten 400 Millionen Pfund. Als Ergebnis müßten die Anleger nun damit rechnen, dass in den nächsten 2 Jahren der Kerngewinn auf 5 Pence in 2003 bzw. auf 4 Pence in 2004 einbreche. Schlimmer noch, durch die Restrukturierung sinke der freie Cash Flow. Daher reduzieren die Analysten ihre Dividendenerwartung auf 7 Pence für 2003 und 2004. Gerade die hohe Dividendenzahlungen seien bisher für wertorientierte Anleger ein Grund gewesen, die Aktie zu halten.

Daher bleiben die Wertpapierexperten von Morgan Stanley bei ihrem Urteil von "underweight" für Reuters.


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