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Analysen - Ausland
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14.02.2003
Honeywell noch abwarten
Zacks Investment Research
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Geraldine Weiss von Zacks Investment Research, empfiehlt in ihren "Investment Quality Trends", Aktien von Honeywell International (WKN 870153) längerfristig zu kaufen, derzeit aber noch abzuwarten.
Obwohl Honeywell bei manchen in den USA immer noch am besten für seinen Thermostat T-86 des Jahres 1953 bekannt sei, sei das Unternehmen keineswegs in der Vergangenheit steckengeblieben. Zu dem Firmenkonglomerat gehörten heute die Divisionen Spezialmaterialen, Luftfahrt, Automation und Kontrolllösungen, sowie Transport- und Energiesysteme.
Im Jahr 2001 seien in der Sparte Spezialmaterialien 14% vom Umsatz erzielt worden. Entwickelt und verkauft würden Materialien wie Fluorkarbone, Polyester, Nylon, Polyethylen und andere Chemikalien. Die Luftfahrt repräsentiere mit einem Umsatzanteil von 41% die größte Sparte von Honeywell. Erzeugt würden Flugelektronik, Flugzeugteile, und Flugmotoren für fast jedes größere Unternehmen der Branche.
Die Sparte Automation und Kontrolllösungen habe das Erbe der ursprünglichen Honeywell Thermostate und Regulatoren übernommen. Daneben seien auch moderne Produktpaletten wie Sicherheits- und Feueralarmsysteme, Kontrollsoftware für computerisierte Haushalte, Sensoren und industrielle Sicherheitssysteme entwickelt worden. Obwohl die Sparte Transport- und Energiesysteme eine der kleineren sei, gehörten ihre Produkte vielleicht zu den in der Öffentlichkeit am besten bekannten. Bekannte Marken seien z.B. Fram Filter, Autolite Zündkerzen, Prestone Antifrostschutz und Garrett Turbolader.
Zum aktuellen Kurs von weniger als 24 USD betrage das Kursrisiko bis zur Unterbewertung bei 19 USD und einer hohen Rendite von 4,0 % nach Meinung von Weiss nur 22%. Hingegen bestehe eine Kurschance von 108% bis zur Überbewertung bei 50 USD und einer Rendite von nur 1,5%. Die Dividendenrendite betrage derzeit 3,1% bei einem Auszahlungsverhältnis von 45%.
Laut Geraldine Weiss verfügt die Aktie von Honeywell daher über alle Anzeichen eines guten Wertes. Auf Grund des immer noch bestehenden Kursrisikos von 22% und des erst vor kurzem erreichten Tiefststandes von 18,77 USD hält Geraldine Weiss von Zacks Investment Research eine Rückkehr der Aktie von Honeywell zum unterbewerteten Niveau aber immer noch für möglich.
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