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Analysen - Ausland
29.12.1999
Ahold Kaufsignale
M.M.Warburg & CO

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Nachdem Konsumwerte wie Karstadt und Metro in Deutschland seit kurzer Zeit wieder vielversprechende Chartsituationen vorweisen, entwickle sich bei der holländischen Ahold (WKN 851287) aktuell ebenfalls ein „ausbruchsverdächtiges“ Marktverhalten, bei dem bisher allein das Umsatzvolumen noch zu wünschen übrig lasse, berichtet Holger Struck, technischer Analyst des Bankhauses M.M. Warburg.

Die Kursrückgänge seit dem historischen Höchststand bei 38,8 im April d. J. hätten an drei Handelstagen nacheinander (charttechnisch eine Art „Tower-Bottom“) mit echter Sell-Out-Charakteristik (vgl. Umsatzschub im Chartbild ganz oben) in Tiefkursen von 25,55-25,6 gegipfelt. Seither löse sich der Ahold-Kurs recht dynamisch von diesem Tief und entwickle dabei im Ansatz eine V-Formation, die für eine spontane untere Umkehr spreche und bei Kursen von 30 Euro abgeschlossen wäre. Das resultierende rechnerische Kursziel betrage dann 34,4 Euro, womit die Aktie bereits oberhalb des maßgeblichen Abwärtstrends bei derzeit 32,65 notieren würde. Die angewandte Statistik der technischen Preisindikatoren habe eindeutig auf Kauf gedreht und begleite die Bodenbildung in RSI und Slow Stochastics zusätzlich mit den von Technikern „gern gesehenen“ positiven Divergenzen. Ein zusätzliches Detail für Candlestick-Fans: Der rechte Teil des „V“ sei mehrheitlich von weißen Kerzen gekennzeichnet und mit einem heutigen Schlusskurs oberhalb von 28,85 wäre eine „Three White Soldiers“-Formation entstanden, die auf kurzfristig weiter steigende Notierungen hindeute. Im Umfeld der auf Rekordniveau befindlichen Blue-Chip-Indizes in Europa sei Ahold damit ein vielversprechender Kandidat für eine Aufholjagd.


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