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Analysen - DAX 100
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29.12.1999
Jungheinrich halten
WestLB Panmure
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Die Analysten Christian Markwart und Ralf Dörper von WestLB Panmure stufen die Vorzugsaktien der Jungheinrich AG (WKN 621993) derzeit neutral ein.
Den Experten zufolge wird sich der Anteilschein im Vergleich zum Index in den nächsten 12 Monaten in einer Schwankungsbreite von Plus / Minus 10 % entwickeln.
Die Hamburger hätten eine Gewinnwarnung herausgegeben. Das Jahresergebnis werde in 1999 nicht die Vorjahreshöhe von 76 Mio. DM überschreiten, habe der Hersteller von Gabelstaplern und Lagertechnik in Europa erklärt. Zahlenangaben seien jedoch nicht gemacht worden. Auslöser für die korrigierte Ertragsprognose seien Probleme bei den Tochtergesellschaften MIC in Frankreich und Boss insbesondere im Geschäftsbereich Schwerlaststapler und aufgrund des hohen Wechselkurses des Pfund. Zudem sei es durch die Umstellung auf die Software SAP R/3 zu Produktionsstaus gekommen, die erst im 4.Quartal abgebaut werden konnten. Für die Tochterbetriebe sei deshalb nach Unternehmensangaben ein weiterer Umstrukturierungsbedarf erforderlich.
Die Experten des Düsseldorfer Geldinstitutes gehen von einem deutlich geringeren Jahresüberschuss gegenüber dem Wert von 1998 aus. Ihrer Meinung nach werden diese einmaligen Aufwendungen jedoch keinen Basiseffekt bewirken. Daher erwarte man eine deutliche Ergebnisbesserung in 2000.
Nunmehr rechnen Markwart und Dörper mit einem EPS von 0,95 Euro nach zuvor 1,26 Euro für die laufende Geschäftsperiode. Für 2000 gehen die Analysten von WestLB Panmure von einem Ergebnis je Aktie von 1,46 Euro aus.
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